Debeka Bausparkasse: Neues Rekordergebnis in 2005 - Bausparneugeschäft steigt um 35,1 Prozent
Beim abgeschlossenen Bausparneugeschäft konnte die Gesellschaft 2005 mit 128.562 Verträgen ein Rekordergebnis erzielen. Im Vergleich zum Vorjahr war mit einer Bausparsumme von 2,45 Milliarden Euro ein Zuwachs von 27,5 Prozent zu verzeichnen. Bei der Anzahl der Verträge bedeutet dies einen Zuwachs von 35,1 Prozent. Auch im eingelösten Neugeschäft konnte ein Anstieg auf 123.778 Verträge (2004: 97.634) mit einer Bausparsumme von 2,25 Milliarden Euro realisiert werden (2004: 1,9 Milliarden Euro).
Der Gesamtbestand an Bausparverträgen erhöhte sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 802.149 (2004: 743.541) mit einer Bausparsumme von 16,2 Milliarden Euro (2004: 15,1 Milliarden Euro).
Im Finanzierungsgeschäft konnte das Unternehmen sein Vorjahresergebnis halten. Zugesagt wurden Finanzierungen mit einem Volumen von insgesamt 1,5 Milliarden Euro.
Der Bestand an Kapitalanlagen von Privatpersonen ist 2005 von 1,9 Milliarden Euro um 12,5 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gestiegen. Über 85 Prozent der Anleger belassen ihr Geld nach Ablauf der Anlagefrist bei der Bausparkasse und verlängern die Anlage.
Die Immobilienvermittlung, jüngste Sparte der Bausparkasse, vermittelte in 2005 140 Objekte im Wert von 18,6 Millionen Euro.
Mit dem Anstieg der Bilanzsumme auf knapp 14,3 Milliarden Euro kann die Debeka Bausparkasse, gemessen an dieser Kennzahl, ihre Position als viertgrößte Bausparkasse Deutschlands behaupten.
Wie im Vorjahr erzielte die Debeka Bausparkasse auch im Jahr 2005 bei der Gesellschaft für Bonitätsbeurteilung mbH, Köln, die Ratingbewertung "A+". Die Gesellschaft bescheinigt, dass sich die überdurchschnittlichen Kennzahlen weiterhin verbessert haben.
Grossmann geht davon aus, dass trotz äußerst günstiger Finanzierungsbedingungen der Wohnungsbau weiter rückläufig sein wird. Dabei wird sich nach seiner Einschätzung auch der Wegfall der Eigenheimzulage auswirken. Langfristig profitiere die Bausparbranche jedoch von der wachsenden Bedeutung der Wohneigentumsbildung für Zwecke der privaten Altersvorsorge. Eigene vier Wände seien als Instrument der Altersvorsorge anerkannt und stünden in der Gunst der Bevölkerung ganz oben. Daher wäre es nach Ansicht Grossmanns erforderlich, die selbstgenutzte Wohnimmobilie - wie von den Regierungsparteien angekündigt - in die staatlich geförderte Altersvorsorge einzubeziehen. Damit würde das Interesse an Wohneigentum gefördert und für eine stärkere Nachfrage gesorgt. Mit Bausparen ließe sich gezielt und kontinuierlich Eigenkapital bilden, damit die Grundlage zur Realisierung von Wohneigentum geschaffen sowie für das Alter vorgesorgt würde. Das Vorsparen gewinne vor dem Hintergrund der weggefallenen Eigenheimzulage erheblich an Bedeutung.
Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich Grossmann optimistisch: "Wir sind mit unseren Produkten gut aufgestellt, um die erfolgreiche Geschäftspolitik fortzusetzen. Dazu werden auch neue Finanzierungsmodelle beitragen."
Kennzahlen der Debeka Bausparkasse
2004
2005
Vertragsbestand
Anzahl der Verträge
743.541
802.149
Bausparsumme (Mio. EUR)
15.134
16.185
Eingelöstes Neugeschäft
Anzahl der Verträge
97.634
123.778
Bausparsumme (Mio. EUR)
1.997
2.249
Abgeschlossenes Neugeschäft
Anzahl der Verträge
95.148
128.562
Bausparsumme (Mio. EUR)
1.924
2.453
Kreditzusagen (Mio. EUR)
1.494
1.508
Gesamtgeldeingang (Mio. EUR)
2.607
2.452
Bilanzsumme (Mio. EUR)
13.484
14.289
Cost-Income-Ratio (%)
27,49
vorläufig: 30,91
Quelle: Pressemeldung Debeka-Gruppe
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