Institut für Bauschadensforschung (IBF) und Institut für Bauforschung (IfB) bündeln ihre Aktivitäten

22.05.2002 | Hannover
n Hannover sind die Forschungsaktivitäten der Bauforschung und Bauschadensforschung zusammengelegt worden. Rückwirkend zum 1. Januar 2002 wird das Institut für Bauschadensforschung e.V. auf das Institut für Bauforschung e.V. verschmolzen.

Dies haben die Mitgliederversammlungen der Institute am 22. März 2002 und am 27. März 2002 beschlossen. Aus diesem Anlaß lud die VHV Vereinigte Haftpflichtversicherung V.a.G. heute zu einem offiziellen Empfang. Dr. Heinrich Dickmann, Vorstandsvorsitzender der VHV und des Instituts für Bauschadensforschung e.V., und Heiner Bartling, Innenminister des Landes Niedersachsen und Vorstandsvorsitzender des Instituts für Bauforschung e.V., eröffneten die Veranstaltung. Herr Professor Dr.-Ing. Joachim Arlt, der als anerkannter Wissenschaftler in der Bau- und Wohnungswirtschaft die Leitung des Instituts weiterführen wird, gab einen Ausblick auf die zukünftige Arbeit der verschmolzenen Institute.

Das 1986 gegründete Institut für Bauschadensforschung e.V. wird von den führenden Verbänden und Institutionen der Bauwirtschaft gemeinsam mit der VHV Vereinigte Haftpflichtversicherung V.a.G. in Hannover getragen. Im Mittelpunkt steht die Ursachenforschung im Bereich der Bauschäden. Hierzu werden konkrete, praxisorientierte Forschungsaufträge vergeben und die Ergebnisse für die bauausführende Wirtschaft und für Planer in Form einer Schriftenreihe zugänglich gemacht. Ziel ist es, einen Beitrag zum Schadenmanagement in der Bauwirtschaft zu leisten und besonders mittelständischen Unternehmen praktische Hilfe zur Schadenvermeidung zu bieten.

Das Institut für Bauforschung e.V. wurde 1946 gegründet mit dem Auftrag, wissenschaftliche Forschung und die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis zu betreiben. Die Aufgaben umfassen sowohl Forschung als auch Beratung und Begutachtung im Baubereich, insbesondere unter Kosten-, Umwelt- und Qualitätsaspekten. Zu den Mitgliedern gehören neben Institutionen der Bauwirtschaft und der Wohnungswirtschaft u.a. auch die Universität Hannover, die TU Braunschweig sowie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen, das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und das Niedersächsische Innenministerium.

Die Verschmelzung der beiden Institute schafft eine breite wissenschaftliche und ökonomische Basis für eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Bau- und der Bauschadensforschung.

Quelle: Pressemeldung VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G.

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