UNIQA Solaranlagenversicherung
In Zeiten von Klimaschutzdiskussion und steigenden Energiepreisen gewinnt die Erschließung solarer Energie auch in Österreich zunehmend an Bedeutung. In einem durchschnittlichen Haushalt können jährlich bis zu 450 Euro an Energiekosten und bis zu 2 Tonnen CO2-Ausstoß eingespart werden. Den Versicherungsbedarf für solartechnische Einrichtungen deckt LUMIT, ein umfassendes Versicherungsprogramm von UNIQA für den privaten und den gewerblichen Betreiber, wie auch für Installateure und Anbieter zielgenau ab. Aber auch bei der Schadenprävention unterstützt UNIQA - mit sieben einfachen Regeln, die Solaranlagen sicherer machen.
"Neue Techniken bergen immer auch neue Risken, die versichert werden müssen. Dafür haben wir bei UNIQA ein sehr flexibles Produkt mit Bausteinen für den jeweiligen Bedarf entwickelt. Wie auch in anderen Bereichen setzen wir aber auch hier voll auf Prävention und Schadenvermeidung. Durch das Einhalten von sieben Grundregeln, kann die Schadenwahrscheinlichkeit an solchen Einrichtungen maßgeblich verringert werden. Sowohl bei der Produktentwicklung als auch bei den Tipps zur Schadenvermeidung haben wir in hohem Masse das Know-How der UNIQA Tochter Mannheimer Versicherung genutzt, die zu den führenden Solaranlagenversicherern Deutschlands zählt. LUMIT ist somit auch ein schönes Beispiel wie grenzüberschreitender Erfahrungsaustausch innerhalb der UNIQA Gruppe auch den Kunden zu Gute kommt", so Dr. Johannes Hajek, Vorstand der UNIQA Sachversicherung.
Umfassende UNIQA Versicherungslösung für Solaranlagen
Die LUMIT Solaranlagenversicherung ist ein umfassendes Versicherungsprogramm für solartechnische Einrichtungen zur Stromerzeugung (Photovoltaik) und für solartechnische Einrichtungen zur Brauchwassererwärmung und Raumheizung (Solartherme). Je nach Kundenbedürfnissen bietet UNIQA individuell kombinierbare Bausteine für private Betreiber, gewerbliche Betreiber und Installateure und Anbieter:
Die Solar-Sach-Versicherung ist ein Allrisk-Schutz, der alle denkbaren Schäden, wie z.B. durch Brand, Blitzschlag, Überspannung, Sturm, Hagel, Diebstahl, Vandalismus etc. abdeckt. Überdies sind im Schadenfall Aufräumungs- und Entsorgungskosten, Maurer- und Stemmarbeiten, Bewegungs- und Schutzkosten sowie Schadensuchkosten bis zu 8% der Versicherungssumme prämienfrei mitversichert. Im Rahmen der Solar-Ausfallskosten-Versicherung werden bei Photovoltaik-Anlagen neben dem Sachschaden an der Anlage auch die Kosten entschädigt, die durch einen Ausfall entstehen. Diese Kosten werden nach Stillstandstagen gemessen, bzw. berechnet. Mit der Solar-Haftpflicht-Versicherung können über den üblichen Deckungsumfang hinaus auch Fremdschäden an angemieteten Gebäuden oder Dächern mitversichert werden. Verursacht z.B. die Installation der Modultische durch einen gewerblichen Betreiber einen Schaden an einem fremden Dach und entsteht hierdurch ein Feuchtigkeitsschaden am betroffenen Gebäude, so ist dieser im Rahmen dieses Bausteins gedeckt. Speziell für Installateure und Anbieter bietet die Solar-Montage-Versicherung umfassenden Schutz während der Errichtungs- und Erprobungsphase gegen die finanziellen Folgen von Konstruktions-, Material- und Montagefehlern, Schäden durch Naturgefahren oder Schäden durch von außen mechanisch einwirkende Ereignisse.
Schadenprävention mit Hilfe der "7 Regeln der Technik"
Um Solaranlagen insgesamt sicherer zu machen, hat die UNIQA Tochter Mannheimer Versicherung Schäden über einen Zeitraum von drei Jahren analysiert. Das Ergebnis: Durch die Beachtung von sieben einfachen Regeln lassen sich die meisten Schäden vermeiden. Grundlage dafür ist eine qualitativ hochwertige Anlage, die fachgerecht geplant und montiert wurde.
Die sieben Regeln beziehen sich auf die Dimensionierung des Montagesystems bei Schrägdachanlagen, die ausreichende Tragfähigkeit der Dachkonstruktion, den Nachweis über die Standsicherheit der Anlage bei Flachdachanlagen, die Verwendung von geeigneten Komponenten, Blitz- und Überspannungsschutz, Montage des Wechselrichters und Diebstahl.
Ersparnis im Betrieb und für die Umwelt
Derzeit werden in Österreich über 220.000 Haushalte mit Solarenergie versorgt. Die Energieersparnis dieser Haushalte beträgt insgesamt rund 100 Mio. Euro pro Jahr.
Eine Solaranlage mit 6m² Kollektorfläche und 300 Liter Solarspeicher erzeugt in 25 Jahren 60.000 kWh Energie für die Warmwasserbereitung. Mit einer solchen Anlage wir die Geldbörse um durchschnittlich 170,- bis 240,- pro Jahr und die Umwelt um etwa 1 Tonne CO2/Jahr entlastet. Das entspricht in etwa den Emissionen von einem halben Jahr Autofahren (Mittelklassewagen, 6.000km).
Eine Anlage mit 15m² Kollektor und 1.000 Liter Solarspeicher dient nicht nur der Warmwassererwärmung, sondern auch zur Unterstützung der Raumheizung. In diesem Fall beträgt die jährliche Einsparung bei den Energiekosten 319,- bis 450-, Euro. Die CO2-Einsparungen steigen ebenfalls auf das Doppelte, also 2 Tonnen CO2/Jahr. (Quelle: Austria Solar - Verein zur Förderung der thermischen Solarenergie)
Quelle: Pressemeldung UNIQA Versicherungen AG
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