VHV Gruppe stellt Planungen für neuen Konzernsitz in Hannover vor

05.07.2006 | Hannover
Rund 2.000 Mitarbeiter von VHV und Hannoversche Leben werden unter einem Dach zusammengeführt. 2009 Abschluss der Neubaumaßnahmen in Hannover -List. Stadt wertet Neubau als Bekenntnis für Standort Hannover und Arbeitsplatzsicherung. Hannoversche Unternehmen zur Umsetzung beauftragt

Die VHV Gruppe hat heute in Hannover die Planungen für ihren neuen zentralen Hauptsitz in Hannover vorgestellt. Das Unternehmen trägt damit dem Wachstum der letzten Jahre Rechnung - insbesondere durch die Integration der Hannoverschen Leben - und schafft einen zentralen Firmensitz für rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Spatenstich für den rund 35.000 m2 großen Neubau in der Constantinstraße in unmittelbarer Nachbarschaft des heutigen Verwaltungsgebäudes und Kundencenters des Versicherers soll im November dieses Jahres erfolgen. Ab 2009 soll das Gebäude im Stadtteil List genutzt werden.

"Mit unserem Neubau werden wir in Hannover ein Gebäude hinzufügen, das mit seiner modernen Architektur die Bedeutung der Stadt als wichtigen Versicherungsstandort unterstreichen wird. Arbeitsabläufe und die Kommunikation im Unternehmen werden erheblich verbessert werden und die Unternehmen der VHV Gruppe auch räumlich zusammenwachsen. Wir freuen uns, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern damit zukünftig einen sehr attraktiven Arbeitsplatz bieten zu können", erläutert Uwe H. Reuter, Vorstandsvorsitzender der VHV Gruppe.

Stadtbaurätin Uta Boockhoff-Gries begrüßt das Neubauvorhaben der VHV Gruppe als städtebaulich wichtigen Baustein zur Abrundung der Entwicklung auf dem Pelikangelände. "Die Stadt Hannover ist sehr daran interessiert, dass sich bedeutende Unternehmen mit ihren Arbeitsplätzen wie die VHV bei der Wahl ihres Firmensitzes nicht nur von wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern auch von baukulturellen Erwägungen leiten lassen. Die VHV habe eine Standortwahl getroffen, die dem Unternehmen einen repräsentativen Hauptsitz in Hannover sichert. Die Stadt weiß es zu schätzen, wenn sich ein Unternehmen zu dieser Stadt bekennt und dies auch durch eine angemessene Architektursprache zum Ausdruck bringt."

Derzeit arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VHV Gruppe in Hannover an drei unterschiedlichen Standorten im Stadtteil Roderbruch in der Karl-Wiechert-Allee sowie im Stadtteil List in der Constantinstraße 40 und in der Constantinstraße 90.

Neubau: funktional gestaltet - Offenheit und Transparenz dokumentiert

Der Entwurf des hannoverschen Architekturbüros BKSP Bahlo, Köhnke, Stosberg & Partner sieht für den Neubau ein Gebäudeensemble aus drei einzelnen Gebäuden vor, die durch eine gemeinsame Eingangshalle und zwischen den jeweiligen Stockwerken durch Brücken miteinander verbunden werden. "Gemeinsam mit dem gegenüber der Baufläche liegenden VHV-Gebäude in der Constantinstraße 90 bilden sie den neuen Sitz der VHV Gruppe, der funktional, transparent und offen gestaltet wird", beschreibt Claus Blänkner, Vorstand Kapitalanlagen und Verwaltung, das Bauvorhaben der VHV Gruppe.

Eine offene Raumstruktur soll eine kommunikative und produktive Teamatmosphäre schaffen. Gleichzeitig bietet die Innenaufteilung die Möglichkeit zur einfachen Erweiterung um zusätzliche Arbeitsplätze, die der Wachstumsstrategie der Gruppe Rechnung trägt.

Im Rahmen dieser Neubauplanung wird die VHV Gruppe ihren bestehenden Standort Constantinstraße 90 an den Neubau anbinden. Hier wird Raum geschaffen u.a. für den VHV-Kindergarten sowie die vorhandene VHV-Kantine erweitert. Die voraussichtliche Einrichtung einer Bushaltestelle ermöglicht ebenso wie die neue Straßenführung der Günther-Wagner-Allee eine komfortable verkehrstechnische Anbindung.

Neubau setzt ökonomische und ökologische Standards

Der Neubau wird aber nicht nur architektonisch anspruchvoll sein, sondern entspricht auch dem neuesten ökonomischen und ökologischen Standard. So liegt dem Neubau ein innovatives Energiekonzept der hannoverschen Ingenieurgesellschaft Grabe mbH zugrunde. Dieses sieht die Nutzug von Geothermie, Erdwärme, vor, um Energieverbrauch und Energiekosten so gering wie möglich zu halten. Aus diesem Grund wird die Fassade über eine dreifache Wärmeschutzverglasung verfügen und die Beleuchtung innerhalb des Gebäudes tageslichtabhängig automatisch gesteuert. Auch die Außenflächen werden nach Fertigstellung des Baus unter ökologischen Aspekten angelegt und begrünt.

Generalübernehmer für das gesamte Bauvorhaben ist die Investa Immobiliengruppe, die neben ihrem Hauptsitz in München Niederlassungen in Frankfurt und Berlin hat und seit ihrer Gründung 1972 Neubau- und Bestandsimmobilien mit einem Investitionsvolumen von über drei Milliarden Euro realisierte.

Quelle: Pressemeldung VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G.

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