Schön eingerichtet mit der richtigen Wanddekoration

Schön eingerichtet mit der richtigen Wanddekoration

In Innendesign & Dekoration

Mit Wandbehängen das Zuhause neu gestalten: Tipps für Farbauswahl und Montage.

Tolle Wandbehänge als individuelles Stilmittel

Wandteppiche und Bildertapeten sind als Blickfänger nicht zu übersehen. Sie verändern einen Raum und machen ihn wohnlicher, wenn sich die Farben ins Gesamtbild einfügen. Wie man seine vier Wände einrichtet und dekoriert, ist jedoch nicht nur vom Geschmack abhängig. Für einen bunten Farbmix oder für ausgefallene Musterkombinationen muss man auch den nötigen Mut haben.

Ein besonderer Mix kann eine anregende Wirkung haben und die Räume in einen interessanten Treffpunkt verwandeln. Dabei dürfen auch kräftige Farben und auffällige Designs nebeneinander um die Wette leuchten. Wenn man die richtigen Tricks anwendet, passen die an der Wand aufgehängten Teppiche, Fototapeten und Decken auch zur Möblierung.

Bei den aktuellen Wohntrends scheint es kaum Einschränkungen zu geben. Antikes steht neben modernen Möbeln, geometrische Formen werden von Blumenmustern umrahmt. Ein farbenprächtiger Wandbehang bildet einen kontrastierenden Hintergrund zum feinen Paravent in Asia-Stil und zu den Shabby Stühlen. Und das knallrote, futuristische Ledersofa kommt vor dem großen, traditionellen Patchworkbehang in zarten Tönen erstaunlich gut zur Geltung. Beim Experimentieren findet jeder seinen Lieblingsmix.

Die Wohnungsdekoration hat viel zu bieten, vom Grafikdesign über Fotowände bis hin zu Ornamenten, die auf dem Wandvorhang oder einem Wandtattoo auftauchen. (#01)

Die Wohnungsdekoration hat viel zu bieten, vom Grafikdesign über Fotowände bis hin zu Ornamenten, die auf dem Wandvorhang oder einem Wandtattoo auftauchen. (#01)

Wandbehänge in verschiedenen Techniken und Designs

Die Wohnungsdekoration hat viel zu bieten, vom Grafikdesign über Fotowände bis hin zu Ornamenten, die auf dem Wandvorhang oder einem Wandtattoo auftauchen. Früher richtete man sich nach bestimmten Regeln und setzte auf sanfte Farbübergänge. Heute jedoch bieten die Wohntrends deutlich mehr Möglichkeiten.

Man kann mit ganz unterschiedlichen Techniken seine vier Wände verzieren:

Die unterschiedlichen Arten der Wandteppiche erinnern teilweise an den Hippie-Style, während andere noch weiter in die Vergangenheit führen und vom Barockstil geprägt sind. Wer möchte, kann seine Behänge auch selbst herstellen. Makramee gehört heute wieder zu den beliebten Handarbeiten, ebenso wie Patchwork und Knüpfen. So entstehen originelle und unverwechselbare Accessoires für die Wohnung.

Ideen für Wandteppiche

Abhängig von der Wohnatmosphäre haben die Wandteppiche eine inspirierende Wirkung oder einen beruhigenden Effekt. Zurzeit sind vor allem farbenfrohe Behänge beliebt, die mehr Leben in den Alltag bringen. Zu den aktuell gefragten Wandteppichen gehören die fein gewebten Ausführungen mit großzügigen geometrischen Mustern. Diese Art von Wandbehang lässt sich mit anderen Mustern gut kombinieren, wobei es sinnvoll ist, die Farben aufeinander abzustimmen.

Leichte Wandteppiche können außerdem als Vorhänge umfunktioniert werden. Gerade bei Gegenlicht sind lockere Makramee-Teppiche sehr wirkungsvoll. Hier ist der sommerliche Hippie-Trend klar zu erkennen.

Kleine Musterungen mit floralen und ornamentalen Motiven fügen sich in fast jede Umgebung ein, ob man antike Möbel oder eine moderne Einrichtung hat. Bei den Farben darf man ruhig etwas Mut zeigen und beispielsweise einen Teppich in warmen Rot- und Orangetönen an einer hellgelben Wand aufhängen. Ein kunterbunter Quilt passt zu allen Farben, die er selbst enthält, und natürlich zu weißen Wänden.

Hier ist der sommerliche Hippie-Trend klar zu erkennen. (#02)

Hier ist der sommerliche Hippie-Trend klar zu erkennen. (#02)

Wie vergänglich sind Wohntrends?

Wer allein auf die aktuellen Trends bei der eigenen Einrichtung setzt, wird sich nicht richtig wohlfühlen. Bei der Suche nach geeigneten Wandteppichen und beim Stöbern in den Tipps der Innenarchitekten sollte man deshalb immer seine persönlichen Vorlieben berücksichtigen. Bei der Gestaltung der eigenen Wohnung sollte man deshalb auf sein Bauchgefühl hören und sich nicht allein nach den Tipps der anderen Leute richten.

Ebenso wie Modetrends unterliegen auch die Einrichtungsstile einem ständigen Wandel, allerdings entwickelt dieser nicht so schnell wie bei der Kleidung. Darum gilt es, seinen persönlichen Stil zu finden und auch zu realisieren. Letztendlich ist es wichtiger, sich behaglich einzurichten, als dem Geschmack der Besucher zu gefallen.

Die Gefahr beim Kopieren von Trends

Die Wohntrends sind eine gute Anregung bei der Inneneinrichtung und Dekoration, doch meistens funktionieren sie in der Realität nicht. Wer sich unsicher fühlt, neigt dazu, einen Look komplett zu kopieren. Das sieht zwar objektiv betrachtet gut aus, kann aber abhängig vom Ambiente unpassend wirken. Um einen schönen Wohnstil zu kreieren, kann man aus verschiedenen Ideen etwas Eigenes zusammenstellen und so sein Zuhause verschönern, ohne dass es aussieht, als würde man in einem Musterhaus wohnen.

Wenn man sich an den Tipps von Wohnexperten und anderen Leuten orientiert, besteht immer wieder das Risiko, sich zu vertun. Nicht in jeder Wohnung sieht ein Stilmix toll aus. Was in einer Altbauwohnung mit Dachschräge elegant wirkt, kommt im Neubau nicht richtig zur Geltung. So kann die perfekte Nachahmung dazu führen, dass den frisch eingerichteten Zimmern die einladende Stimmung fehlt.

Wie wird das Zimmer genutzt: Als ruhiger Ort oder als inspirierender Treffpunkt (#03)

Wie wird das Zimmer genutzt: Als ruhiger Ort oder als inspirierender Treffpunkt (#03)

Vielseitige Möglichkeiten für Einrichtung und Wanddeko

Die Wanddeko mit Bildern und Behängen soll die Räume behaglicher und interessanter machen. Dabei braucht man ein sicheres Händchen für die passenden Farbenspiele. Gerade wenn man sich für einen fröhlichen Mustermix entscheidet, ist eine gewisse Harmonie nötig, sonst entsteht der Eindruck eines Durcheinanders.

Die folgenden Fragen und Anregungen sollen helfen, die Einrichtung und das Farbdesign zu planen:

  • Wie wird das Zimmer genutzt: Als ruhiger Ort oder als inspirierender Treffpunkt?
  • Sollen die Farben eher besänftigen oder anregen?
  • Farbtafeln und Stoffmuster helfen bei der Auswahl von Tapeten und Stoffen.
  • Die erhaltenen Muster werden nebeneinandergelegt und so direkt im Zimmer getestet.

Bei vielen Fachhändlern und auch in den Baumärkten kann man nach solchen Musterstücken fragen, um die einzelnen Stoffe und Tafeln bei realistischen Lichtverhältnissen zu testen. Möglicherweise kommen die ausgewählten Textilien auf dem Sofa oder hinter dem Bett recht gut zur Geltung, wirken jedoch an der Wohnzimmerwand zu auffällig.

Wo werden die Wandteppiche platziert?

Für die Wandteppiche und Behänge muss man natürlich zuerst den richtigen Ort finden. Meistens sucht man die Makramee- und andere Wanddekoration für einen bestimmten Platz aus, beispielsweise für die Wand hinter der Couch oder für die Fläche neben dem Bücherregal. Hinter einem Sessel oder auch hinter dem Bett gibt ein schöner Wandteppich sozusagen Rückendeckung. Wenn es sich um einen Webteppich oder einen dicken Quilt handelt, kommt zusätzlich zu der Aufgabe als Blickfang ein weiterer Vorteil hinzu: Die Schalldämpfung.

Kleine Wandteppiche werden ähnlich wie Bilder eingesetzt. Das bedeutet, dass gleich mehrere dieser Stücke nebeneinander oder versetzt die Wände zieren. Wenn es sich um einen großen Behang handelt, sollte man ihn so platzieren, dass er einen nicht erdrückt. Hier spielt die Farbauswahl eine wichtige Rolle.

Eine bunte Tapete kann die komplette Wand einnehmen oder nur einen Teilbereich. Bei der Größe und Positionierung von Tapetenmustern und Fotowänden ist ebenfalls die Farbe ein entscheidender Faktor.

Beim Gruppieren der Möbel und Deko-Elemente kann man ausprobieren, wie das Stillleben mit Wandteppich am besten aussieht. Auf diese Weise findet man das richtige Ensemble, zu dem der Behang die ideale Kulisse bildet. (#04)

Beim Gruppieren der Möbel und Deko-Elemente kann man ausprobieren, wie das Stillleben mit Wandteppich am besten aussieht. Auf diese Weise findet man das richtige Ensemble, zu dem der Behang die ideale Kulisse bildet. (#04)

Wie werden die Wandbehänge angebracht?

Die Montage der Wandteppiche und Behänge richtet sich nach der Größe und Beschaffenheit der Deko-Elemente. Kleinere Teppiche können mit Nägeln fixiert werden, während andere Wandbehänge eine stabilere Lösung benötigen.

Grundsätzlich werden zwei Montagearten empfohlen:

  • Bei der sichtbaren Technik kommen große Halteschlaufen zum Einsatz, die sich am Wandteppich befinden und über eine Stange gelegt werden. Diese Stange schraubt man an der Wand fest. Gegebenenfalls ist eine zweite Schlaufenaufhängung für die untere Seite hilfreich, damit der Wandteppich glatt hängt.
  • Für die unsichtbare Anbringung braucht man zwei Halterungen, die direkt hinter dem Teppich verschwinden. Der Wandteppich wird beispielsweise mit Klettband oder mit anderen Fixierungselementen an den Halteleisten befestigt.

So hängt der Wandteppich perfekt

Die Art der Aufhängung lässt sich auf den Stil des Teppichs abstimmen. Bei Makramee ist eine unsichtbare Montage gar nicht möglich, sodass die Haltestange sozusagen mit zur Dekoration gehört. Beim Quilt oder bei einem gewebten Wandteppich sieht es schon etwas anders aus. Teilweise ist eine rustikale Note gewünscht, bei der die Aufhängung sichtbar bleiben darf. Für die ordentliche Optik empfiehlt sich hingegen die unsichtbare Anbringung.

Beim Gruppieren der Möbel und Deko-Elemente kann man ausprobieren, wie das Stillleben mit Wandteppich am besten aussieht. Auf diese Weise findet man das richtige Ensemble, zu dem der Behang die ideale Kulisse bildet.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: _ Photographee.eu  -#01: 3dimentii  -#02: Saida Nabi  -#03:   united photo studio-#04: Photographee.eu

Rebecca LiebigSchön eingerichtet mit der richtigen Wanddekoration

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