Wichtiger Baustein: Klimasysteme im industriellen Einsatz

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Moderne Klimasysteme sind in der Wirtschaft, insbesondere in der Industrie, unverzichtbar. Denn sowohl Mensch als auch Maschine benötigen ideale Rahmenbedingungen, und das Klima spielt dabei eine wesentliche Rolle. Umso besser für Geschäftsführer und Entscheider, dass die moderne Klimatechnik kosteneffizienter als je zuvor ist.

Klimatechnik im Sinne von Mitarbeitern und Hardware

Die moderne Gebäudetechnik hat die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen aller Größenordnungen stark verbessert. Das beginnt schon bei „soften“ Faktoren: Die Arbeitsbedingungen sind nachgewiesenermaßen entscheidend für Motivation und Produktivität der Mitarbeiter, sodass Klima und Belüftung nicht nur in Produktionsstätten eine wichtige Rolle zukommt. Der Begriff Arbeitsklima ist also durchaus wörtlich zu verstehen, sei es in Form der Klimaanlage in Großraumbüros oder zur Kühlung industrieller Räumlichkeiten mit temperatursensiblen Gerätschaften.

Bei der Zusammenstellung von Klimasystemen profitieren Einkäufer vom heutigen Stand der Technik. Komponenten wie technische Spiralschläuche von SHP bedienen sich der modernen Materialwissenschaft und vereinen Eigenschaften wie Elastizität und Robustheit, mit dem Ziel, möglichst langlebige und flexibel einsetzbare Lösungen zu schaffen. Vor allem die mobilen Klimageräte erfreuen sich großer Nachfrage, etwa bei der Bautrocknung auf Winterbaustellen. Denn Schimmel kommt schnell und oftmals unentdeckt, umso gravierender sind die Folgen. Und dies schon bei vermeintlich alltäglichen Arbeiten: Beim Verputzen von Innenwänden entsteht Feuchtigkeit, die im Winter nur mithilfe von mobilen Klimasystem getrocknet werden kann. Dabei zu beachten: Es sollte weder mit Gas noch mit Öl getrocknet werden, da Oberflächenhitze zur Verkrustung von Oberflächen führen kann. Spezialisierte Trocknungsgeräte schaffen Abhilfe und sind ein weiteres Beispiel für die Einsatzmöglichkeiten moderner Klimageräte.

Weiteres Beispiel: Kondenswasser per Trocknung vermeiden

Das umgekehrte Problem gibt es im Sommer. Denn bei hohen Temperaturen in Richtung 30 Grad bildet sich Kondenswasser an den Wänden von Gebäuden, allen voran in Untergeschossen wie dem Keller ist dieses Phänomen häufig zu beobachten, da es dort auch im Sommer kühl bleibt. Diese Temperaturdifferenz führt zur Bildung von Tauwasser; die Räumlichkeiten müssen unbedingt entfeuchtet werden, auch dies geschieht am besten mithilfe von Trocknungsgeräten.

Vorteil für kleine und mittlere Unternehmen: Die gängigen Geräte arbeiten allesamt mit der üblichen Netzspannung von 230 Volt (die je nach Land ganz unterschiedlich ist), sodass Installation und Inbetriebnahme auch eigenhändig erfolgen können, sofern das notwendige Fachwissen vorhanden ist. Der Verbrauch richtet sich ganz nach Größe und Leistung der Trockner, Werte von 500 bis über 1.000 Watt sind üblich. Dies stellt Anforderungen an die Stromversorgung fort, und falls vor Ort keine passenden Anschlüsse vorhanden sind: Mobile Klimageräte werden häufig mit Baustromkästen betrieben, wahlweise auch auf Mietbasis, doch diese Entscheidung muss von Fall zu Fall durchgerechnet werden.

Klimatechnik mit breitem Einsatzspektrum

Generell zeigt sich bei Klimasystemen im industriellen Einsatz, dass individuelle Lösungen auch hier auf dem Vormarsch sind. Passend dazu lassen sich Einzelteile ganz nach Wunsch austauschen, sodass die Anpassung punktuell geschehen kann. Spiralschläuche sind ein gutes Beispiel für das Spektrum an maßgeschneiderten Lösungen, denn ob in Sachen Belastbarkeit, Dimensionierung, Aussehen oder Mobilität, wird jedes Element auf den eigenen Bedarf ausgerichtet:

  • Schläuche können temporär oder dauerhaft verlegt werden, in mobilen Installationen empfehlen sich Varianten mit integrierter Tasche.
  • Viele Modelle sind auf den Mitteltemperaturbereich spezialisiert, doch auch für besonders hohe Lufttemperaturen von mehreren 100 Grad existieren Lösungen.
  • Die Zahl der Einsatzbereiche ist enorm: Hallenbeheizung, Frischluftanlagen, Trocknung, Heizlüftung, Ventilation, Klimatechnik, Abluft – das sind nur wenige von vielen Beispielen für die Qualifikation von Spiralschläuchen.

Bei aller Funktionalität wird übrigens auch an das Aussehen gedacht. Das ist mehr als nur ein positiver Nebeneffekt: Der optische Eindruck von aufwändig designten Fassaden und Innenräumen bleibt durch eine passende Auswahl unbeeindruckt von der Technik im Hintergrund, die dieser Beschreibung alle Ehre macht und dabei effektiver als je zuvor ist.


Bildnachweis: © istock.com/sturti

About Author

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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