Wanduhren: Design und Tipps beim Kauf

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Wanduhren erleichtern durch die zuverlässige Anzeige der Uhrzeit nicht nur den Alltag und ermöglichen eine pünktliche Organisation, sondern sind auch durch ihr jeweiliges Design ein wichtiges Element der Wohnungsgestaltung.

Wanduhren passen in fast jedes Zimmer – sei es das Wohn-, Kinder- oder Arbeitszimmer sowie die Küche. Sie runden mit ihrem Look, modern, im Landhausstil, Vintage, rustikal oder futuristisch, Ihren Einrichtungsstil ab. Der Kauf einer passenden Wanduhr wird durch das vielfältige Angebot häufig erschwert. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen hier einige Modelle in unterschiedlichen Designs vor und geben hilfreiche Tipps, was Sie beim Kauf einer Wanduhr beachten sollten.

DIY: Eine Wanduhr selbst gestalten

Einen ganz individuellen Charakter bekommen Ihre eigenen vier Wände, wenn Sie eine Wanduhr nach Ihrem persönlichen Geschmack selbst gestalten. Das ist gar nicht so schwer! Alles, was Sie für dieses Vorhaben benötigen, sind folgende Dinge: Uhrzeiger

  1.   ein Uhrwerk
  2.  Heißkleber
  3.  Sprayfarbe sowie
  4.  Holzziffern (1 bis 12).

Zunächst bemalen Sie die Holzziffern nach Ihren Vorstellungen. Mögen Sie beispielsweise den Einrichtungsstil Shabby Chic, so können Sie die Ziffern mit hellen Farben wie weiß, beige oder in Grautönen ansprühen. Wer es lieber verspielt mag, kann für jede Zahl eine andere Farbe wählen. Edel und modern wirkt die Uhr mit schwarzen Ziffern.

Anschließend ordnen Sie die Zahlen nach der Reihenfolge im Kreis an der Wand und kleben diese mit Heißkleber fest. Zum Schluss wird noch das Uhrwerk mit den Uhrzeigern in der Mitte des Kreises befestigt – schon ist Ihre individuelle Uhr fertig! Zu einem besonderen Blickfang wird Ihre ganz persönliche Wanduhr an einem Platz, der Besuchern schnell ins Auge fällt, wie über einem Kaminsims oder einer dezent dekorierten Kommode.

Die Vintageuhr ein Weg in die längst vergangene Zeit

Die Vintageuhr ein Weg in die längst vergangene Zeit (#01)

Wanduhren im Vintage-Design

Der Vintage-Stil ist in den letzten Jahren sehr beliebt geworden und findet sich neben Möbeln und Dekorationsgegenständen auch in der Mode und als Motto von Feierlichkeiten wieder. Der Begriff Vintage stammt ursprünglich aus der englischen Weinsprache und bezeichnet dort einen besonders guten Jahrgang bzw. einen besonders erlesenen Wein. Vintage sind somit ältere, aber dennoch kostbare Gegenstände.

Auch im Möbel-Design hat sich dieser Trend durchgesetzt – dabei ist es egal, ob auf tatsächlich alte Kommoden und Schränke von Oma und Opa zurückgegriffen oder Neuware erworben wird, die im Vintage-Look gestaltet sind.

Wanduhren im Vintage-Design zeichnen sich durch schöne, geschwungene Zeiger aus. Das Zifferblatt ist meist in Braun- oder Beigetönen gehalten mit schwarzen römischen Ziffern. Solche Wanduhren kommen besonders vor ursprünglichen, freigelegten Wänden gut zur Geltung sowie über einem edlen Sofa in hellen Tönen.

Wer eine echte Vintage-Uhr, das heißt eine Uhr, die vor dem Jahr 1990 hergestellt wurde, erwerben möchte, sollte einige wichtige Tipps beachten:

    1)  Hat der Käufer einen guten Ruf im Hinblick auf den Verkauf von Vintage-Uhren?
    2) Habe ich mir genug Wissen über das jeweilige Modell angeeignet? Hilfreiche Informationsquellen sind beispielsweise Expertenforen wie Watchtime.net oder Zeitschriften wie das Uhren-Magazin und Chronos.
    3) Befindet sich die Uhr technisch in einem guten Zustand?

Dies ist wichtig, da Ersatzteile von alten Uhren häufig nur noch schwer erhältlich sind. Zusätzlich sollte bei dem Kauf ein Beleg dabei sein, der beschenigt, dass die Uhr regelmäßig von einem Uhrmacher gewartet wurde.

Bunte Wanduhren

Bunte Uhren, eine witzige, hübsche Möglichkeit die einem die Zeit nennen

Bunte Uhren, eine witzige, hübsche Möglichkeit die einem die Zeit nennen (#02)

Bunte Wanduhren stellen durch ihre knalligen Farben einen besonderen Blickfang dar. Bei diesem Wanduhren-Design sollten Sie darauf achten, dass die Farbe zu ihrem restlichen Einrichtungsstil passt. Um dies zu erleichtern, sollte die Farbe mehrmals aufgegriffen werden. Entscheiden Sie sich beispielsweise für eine lilafarbene Wanduhr, sollten auch einzelne Deko-Elemente wie Kerzenständer, Bilderrahmen oder Blumentöpfe in dieser Farbe erworben werden. So wirkt der Raum harmonisch und nicht zu überladen.

Besonders verspielt wirken Wanduhren in unterschiedlichen Farben in einem besonderen Design. So können vom Uhrwerk einzelne Streben abzweigen, welche in einen Kreis mit der jeweiligen Ziffer münden. Solche Uhren passen gut in Kinderzimmer oder dezent gestalteten Räumlichkeiten, wodurch sie einen tollen Blickfang bilden.

Wanduhren, auch diese würden den Raum verschönern

Wanduhren, auch diese würden den Raum verschönern (#03)

Wanduhren im Bahnhof-Stil

Wanduhren im Stil, wie sie früher oft an Bahnhöfen zu sehen waren, sind im Vintage-Look erhältlich und werden seitlich an der Wand befestigt. Die Halterung ist meist durch schöne, gusseisern ähnliche Schnörkel verziert und die Uhren sind beidseitig lesbar, das heißt mit zwei Uhrwerken und doppelten Ziffernblättern ausgestattet. Auch bei diesem Stil sind die Ziffern meist durch römische Zahlen ersetzt. Mit einem gold- oder chromfarbenen Rahmen sieht eine solche Wanduhr besonders edel aus.

Edle Vintage-Wanduhren

Wanduhren im Vintage-Stil können auch edel aussehen: mit einem bronzefarbenen Rahmen, einem goldenen Ziffernblatt, schwarzen römischen Zahlen sowie geschwungenen, zierlichen Zeigern wirkt eine solche Wanduhr alles andere als altmodisch. Besonders stilvoll erscheint die Uhr mit feinen Gravuren in der Mitte des Ziffernblatts, beispielsweise der Marke sowie der Jahreszahl der Herstellung.

Pendel-Uhren

Wieder eine andere Uhr, sicherlich Geschmacksache

Wieder eine andere Uhr, sicherlich Geschmacksache (#4)

Traditionelle Pendeluhren wirken durch ihr liebevoll gestaltetes Gehäuse sowie dem schönen Ziffernblatt und mit Messing oder Gold verziertem Pendel zugleich edel und rustikal. Solche Uhren verzaubern nicht nur durch ihr Aussehen, sondern ermöglichen auch die akustische Wahrnehmung der Zeit durch den stündlichen bzw. halbstündlichen Pendelschlag.

    1) Gelegentlich sollte die Uhr mit einem feuchten Tuch bzw. in den Zwischenräumen mit einer Zahnbürste gereinigt werden.
    2) Alle drei bis fünf Jahre sollte die Uhr von einem Fachmann inspiziert werden. Dieser kann am besten beurteilen, ob Öle ersetzt oder das Werk gereinigt werden muss.
    3) Die meisten Teile einer Uhr benötigen kaum Wartung.

Da Wanduhren nicht so stark beansprucht werden wie Armbanduhren, ist ein Tausch von Gehäuse-Dichtungen, Anker- oder Sekundenrad sowie der Krone meist nur alle fünf bis zehn Jahre notwendig.

pendeluhr: rustikal , passt sicher nicht in jede Wohnung

pendeluhr: rustikal , passt sicher nicht in jede Wohnung (#05)

Wanduhr mit freigelegtem Pendel

Wanduhren mit Pendel sind ein aufwendiges mechanisches Konstrukt. Sie funktionieren mit einem Pendel, das meist aus einem Stab sowie einem Gewicht besteht, welches in einem bestimmten Zeitintervall je nach Länge schwingt. Ist das Pendel nicht nur reine Zierde, so verursacht es durch seinen Schlag die Bewegung der Zeiger. Dadurch wird Energie verbraucht – damit das Pendel nicht aufhört zu schwingen, muss ihm wiederum Energie zugeführt werden, beispielsweise durch ein sinkendes Gewicht.
Auch moderne Pendeluhren funktionieren nach diesem mechanischen Prinzip – es gibt jedoch auch solche mit einem Quartz- bzw. Funkquartzwerk. Besonders elegant wirken Pendeluhren aus Holz mit einem goldenen Ziffernblatt sowie ebensolchen Zeigern, Pendel und Gewicht.


Bildnachweis:© mageteam-#01: didecs-#02:dimamoroz-#03:milamon0-#04: Zeit4men-#05: Zeit4men

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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