Asbestplatten entsorgen: und Kosten dabei im Blick haben!

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Asbestplatten entsorgen scheint heute ohne hohe Gebühren fast schon nicht mehr möglich zu sein. Das hat auch seinen guten Grund, denn bei der Entsorgung gibt es einige wichtige Punkte zu beachten.

Die Gefahr von Asbest für die Gesundheit

Der Ruf eilt diesem einst sehr beliebten Baumaterial voraus – Asbest ist für die Gesundheit gefährlich. Früher wurden die mineralischen Silikatfasern in einer großen Menge als Baumaterial für das Dach eingesetzt. Heute ist bekannt, das der durch die Fasern entstehende Staub stark krebserregend ist. Das robuste Material durfte nicht mehr verbaut werden. Die Gebäude, an denen es aber bereits zum Einsatz kam, wurden in den meisten Fällen nicht überarbeitet.

Heute zeigt sich jedoch die Problematik: Wer noch Asbest in seinem Gebäude verbaut hat und dies entsorgen möchte, der muss tief in die Tasche greifen. Zudem funktioniert dies nicht ohne die Unterstützung durch eine Fachfirma. Im schlimmsten Fall kommt es zu Lungenembolien und der Entstehung von Lungenkrebs, auch wenn sich die Krankheiten oft erst Jahre nach dem Einatmen des Staubs entwickeln. Daher ist unbedingt davon abzusehen, selbst die Entsorgung in Angriff zu nehmen.

Nach wie vor gibt es viele Diskussionen darüber, wie die Entsorgung der Platten durchgeführt werden kann. (#01)

Nach wie vor gibt es viele Diskussionen darüber, wie die Entsorgung der Platten durchgeführt werden kann. (#01)

Wie kann die Entsorgung durchgeführt werden?

Nach wie vor gibt es viele Diskussionen darüber, wie die Entsorgung der Platten durchgeführt werden kann. Während es bei normalem Bauschutt keine Probleme gibt, diesen durch den Containerdienst entfernen zu lassen, ist das bei der Asbestentsorgung lange nicht so einfach. Schon wenige Fasern reichen aus, um die Gesundheit nachhaltig zu schädigen und daher muss bei der Entsorgung auf eine fachgerechte Arbeit geachtet werden.

Doch bis heute ist die Entsorgung gar nicht einheitlich geregelt, es gibt verschiedene Vorgaben zu den Eternitplatten, die besonders häufig zum Einsatz kamen. In vielen Gemeinden ist es möglich, einen speziellen Foliensack zu bekommen, in denen sich die gesamten Platten verpacken lassen. Denn es ist verboten, die Platten mit Werkzeugen oder anderweitig zu zerteilen. Noch einfacher ist es, eine Firma mit der Entsorgung der Eternitplatten zu beauftragen. Diese weiß genau, was zu tun ist.

Die Kosten für die Asbest Entsorgung

Die große Frage, welche Kosten nun die Entsorgung nach sich zieht, steht dabei aber noch immer im Raum und auch hier können die Preise deutlich variieren. Wer sich dafür entscheidet, die Folien oder Bags zu kaufen, der muss pro Stück mit einem durchschnittlichen Preis von 13 Euro rechnen. Diese gefüllten Bags müssen dann noch an das Entsorgungsunternehmen übergeben werden. Auch das bringt noch einmal Kosten mit sich. So werden die Platten pro Tonne mit einem Preis von ungefähr 100 Euro berechnet.

Teilweise können die Kosten aber auch bei 300 Euro oder mehr liegen. Bei diesen Kosten ist dann noch nicht eingerechnet, dass der Ausbau ebenfalls durch eine Firma übernommen werden sollte. Einige Firmen bieten Komplettpreise für den Ausbau und die Entsorgung an. Der Ausbau wird nach Quadratmeterpreis berechnet. Dieser liegt bei rund 30 Euro. Aber auch hier können die Preise, je nach Menge und Gemeinde, deutlich schwanken.

Daher ist es empfehlenswert, sich mehrere Angebote einzuholen und zu vergleichen, wo sich bei der Entsorgung von Asbest noch sparen lässt. Zum Schutz der eigenen Gesundheit sollte davon abgesehen werden, aus Kostengründen den Ausbau und die Entsorgung selbst in die Hand zu nehmen.


Bildnachweis:© Fotolia-Titelbild: Lucaz80-#01:rob245

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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