Massivbauweise für ein hochwertiges Eigenheim

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Die Massivbauweise wird heute von Bauinteressenten dem Fertigbau oftmals vorgezogen. Aufgrund des Ursprungs aus mineralischen Stoffen, die zu modernen Baustoffen verarbeitet werden, sind Massivhäuser ideal geeignet, um einen Niedrigenergiestandard zu nutzen und damit Energie und somit bares Geld einzusparen.

Während der Hausbau in Massivbauweise sich in vergangenen Generationen noch über ein Jahr hinziehen konnte, lässt sich das Eigenheim heute bereits in drei Monaten errichten. Diese effiziente Bauweise ist auf jegliche Bauvorhaben, wie zum Beispiel Einfamilienhaus, Doppelhaus, Bungalow oder auch Stadthaus, anwendbar. Die Massivhäuser lassen sich bei Anbietern wie Viebrockhaus individuell nach den ganz persönlichen Vorstellungen errichten – hier geht es zur Website. Um eine Entscheidung treffen zu können, ob der Bau eines Massivhauses die richtige Entscheidung ist, muss zunächst geklärt werden, worum es sich bei der Bauweise überhaupt handelt, welche Materialien verwendet werden, was einen solchen Häusertyp von der Fertigbauweise unterscheidet und natürlich, welche Vorteile diese Bauweise mit sich bringt.

Die Massivbauweise unterscheidet sich grundlegend von der Skelettbauweise. Letztere kommt nicht nur bei Fachwerkbauten sondern auch und gerade im Industriebau zum Einsatz.

Die Massivbauweise unterscheidet sich grundlegend von der Skelettbauweise. Letztere kommt nicht nur bei Fachwerkbauten sondern auch und gerade im Industriebau zum Einsatz.

Das zeichnet die Massivbauweise aus

Bei der Massivbauweise handelt es sich um eine besondere Form des Tragwerks. Sie stellt den Gegenbegriff zur Skelettbauweise, wie sie häufig beim Bau von Fachwerkhäusern genutzt wird, dar. Hierbei wird nicht in tragende und raumabschließende Elemente unterteilt, sondern die tragende Funktion wird ebenfalls durch diese, zum Beispiel Wände oder Decken, übernommen.

Durch die Bezeichnung der Bauweise an sich können noch keinerlei Rückschlüsse auf die verwendeten Materialien gezogen werden. Überwiegend werden allerdings beim Errichten der Wände Stahlbeton, Kalksandstein, Leicht- bzw. Porenbetonstein oder auch Ziegel verwendet. Die Decken werden zumeist aus Ziegeln, Stahl-, Leicht- oder Porenbeton errichtet. Schon alleine die verwendeten Materialien machen deutlich, dass es sich hier um einen Bau handelt, der aufgrund der Robustheit und Hochwertigkeit auch nach Jahren noch einen hohen Wiederverkaufswert hat – ein nicht unwesentlicher Faktor, muss doch schließlich zunächst einmal ordentlich investiert werden.

Die Vorteile der Massivbauweise

Neben dem erwähnten hohen Wiederverkaufswert bringt der Bau eines Massivhauses gegenüber der Fertigbauweise noch zahlreiche andere Vorteile mit sich. Massive Ziegelbauten zeichnen sich durch eine hohe Druckfestigkeit aus, wodurch sie besonders widerstandsfähig gegen mechanische sowie chemische Einflüsse sind. Durch die errichteten Ziegelwände wird zudem dem Eindringen von Feuchtigkeit effektiv entgegengewirkt, sodass bleibende Schäden vermieden werden. Die haarfeinen Luftröhrchen innerhalb der Ziegel wirken sich zudem positiv auf das Wohnklima aus, da diese Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, wodurch die Luftfeuchtigkeit optimal reguliert wird.

Die Massivbauweise sorgt für einen hohen Wiederverkaufswert

Die Massivbauweise sorgt für einen hohen Wiederverkaufswert

Durch das vorherige Brennen der Ziegel wird zudem die Sicherheit innerhalb des Hauses während eines Feuers erhöht. Die Ausbreitung der Flammen wird durch die Materialbeschaffenheit verlangsamt oder gar verhindert. Durch diesen Effekt werden Häuser, die in Massivbauweise errichtet wurden, bei speziellen Feuerversicherungen in eine günstigere Preiskategorie eingestuft.

Dieser positive Einfluss auf den Wohnkomfort wird noch dadurch ergänzt, dass die Wände nach dem Verputzen absolut winddicht sind und somit kein Zug droht oder Wärme entweicht. Der ebenfalls dadurch gewährleistete Schallschutz macht die eigenen vier Wände angenehm ruhig, selbst wenn an einer viel befahrenen Straße mit hoher Lärmbelästigung gebaut wird.

Dank der Massivbauweise zu einer hohen Energieeffizienz

Beim Bau eines Hauses müssen natürlich auch die Folgekosten immer im Blick behalten werden. Besonderes Augenmerk gilt hier der Energieeffizienz. Der Ziegel speichert Wärme und gibt sie wieder ins Innere des Bauwerkes ab, sodass weniger geheizt werden muss, Energie gespart wird und hierdurch neben der finanziellen Ersparnis die Umwelt geschont wird.


Bildnachweis: © istock.com – Titelbild Sadeugra, #1 gerenme, #2 KatarzynaBialasiewicz

Über den Autor

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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