Passende Garagentore: Checkliste für Garagenrolltore und Sektionaltore

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Die Wahl der richtigen Garagentore hängt immer davon ab, wofür die Garage genutzt wird. Nicht selten dient sie auch noch als Abstell- oder Hobbyraum. Je nach Nutzungsart bieten sich deshalb unterschiedliche Torvarianten an. Besonders flexibel sind Sektionaltore und Garagenrolltore.

Sektionaltore – platzsparend und an die Fassade anpassbar

Sektionaltore sind in verschiedene Sektionen unterteilt, die mit Scharnieren verbunden sind. Beim Öffnen werden die einzelnen Elemente – in Schienen geführt – unter die Decke oder auch zur Seite geschoben. Diese Konstruktion ist deshalb so platzsparend, weil die Fläche vor der Garage vollständig zu nutzen ist – das gilt auch für den Innenraum der Garage. Da sich selbst Bögen als eine Garagentoreinfahrt so realisieren lassen, sind Sektionaltore besonders flexibel in der Gestaltung. Zahlreiche Strukturen, Materialien und Farben sorgen hier für vielfältige Gestaltungsideen. Bei Anbietern wie Hörmann finden Interessierte eine breite Produktpalette an Sektionaltoren.

Rolltore – ideal für sperrige Gegenstände

Wer besonders viel Platz benötigt, weil zum Beispiel auch der Dachgepäckträger oder die Skiausrüstung untergebracht werden soll, für den ist ein Rolltor die erste Wahl. Bei einem Rolltor wickeln sich die Lamellen auf einer Welle über der Garagenöffnung auf und bieten so Platz für sehr hohe Gegenstände. Sie ähneln den Sektionaltoren, nur sind die Lamellen schmaler.

Checkliste zur Wahl des passenden Garagentors

  1. Wie viel Platz steht vor der Garage zur Verfügung, um das Tor zu öffnen? Hat das geparkte Auto davor noch ausreichend Platz, damit ein Schwingtor nach außen öffnen kann? Wenn nicht, ist ein Rolltor oder Sektionaltor empfehlenswert.
  2. Wie hoch soll der Einbruchschutz ausfallen? Ein Sektionaltor bietet einen größeren Einbruchschutz als ein Rolltor.
  3. Soll das Tor mit Muskelkraft geöffnet werden oder soll es besser ein elektrischer Türöffner sein, der das Tor bequem per Fernbedienung vom Inneren des Autos öffnet?
  4. Ist bereits ein Stromanschluss vorhanden? Oder ist es kompliziert, in die Garage Strom zu verlegen? Eine Photovoltaikanlage erzeugt den Strom umweltfreundlich und gleichzeitig kostensparend aus Sonnenenergie.
  5. Verfügt das Tor über einen Einbruchschutz, der vom Verband Türe Tore Zargen und dem TÜV Nord attestiert wurde?
  6. Wie soll das Tor später aussehen? Es gibt die unterschiedlichsten Modelle und Materialien. Roll- und Sektionaltore sind beispielsweose aus Kunststoff, Aluminium und Holz zu haben. Und auch die Farbauswahl ist schier unerschöpflich. Einige Hersteller bieten sogar spezielle Konfiguratoren an, so dass für jeden Geschmack das passende Tor gefunden wird.
  7. Wie soll das Tor behandelt sein? Aluminium, Holz, Stahlblech und Kunststoff gibt es in verschiedene Farben. Stahltore gibt es auch in Holzoptik – die sogenannte coil-coating-Methode sorgt dafür. Glas-Einlässe sorgen für Helligkeit, Türen erlauben den Eintritt, ohne das gesamte Tor aufschieben zu müssen.
  8. Welche Farbe passt zur Fassade? Wie lautet derzeit der Garagentrend? Weiß gilt als Klassiker unter den Garagentoren, dicht gefolgt von Grau und Braun.
  9. Wer besonders mutig ist, kann für die einzelnen Lamellen auch unterschiedliche Farben wählen.

Bildnachweis: © istock.com/garett_mosher

About Author

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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