Stadtgestaltung mit Stadtmobiliar: Parkpfosten und Wartehäuschen

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Für ein attraktives Stadtbild zu sorgen, dass gehört zu den Aufgaben der Verantwortlichen, die im Rathaus sitzen. Diese Form der Stadtplanung trägt nicht nur zu steigenden Einwohnerzahlen und damit zu mehr Steuereinnahmen bei, sondern lockt auch Touristen in die Stadt. Hiervon wiederum profitiert der Handel, was der Stadtentwicklung im Allgemeinen zugutekommt. Teil der Stadtgestaltung ist auch immer die Ausstattung des öffentlichen Raumes mit einem ansprechenden Stadtmobiliar, das neben der Optik einen hohen Nutzwert zu bieten hat. Hierzu gehören auch Parkpfosten, Wartehäuschen und Fahrradständer.

Attraktives Stadtmobiliar trägt zu einer modernen Stadtgestaltung bei

Städte und Gemeinden stehen heute mehr als jemals zuvor in Konkurrenz zueinander. Begriffe wie Stadtmarketing, Stadtgestaltung und Imageverbesserung haben ihren Weg in die Rathäuser vieler Städte und Gemeinden gefunden und sind mittlerweile Teil der Stadtplanung. Als Leitbild gelten Städten, in denen ein reges öffentliches Leben stattfindet und die daher von Einwohnern und Besuchern als attraktiv empfunden werden. Lebendige Städte zeichnen sich durch eine gute Aufenthaltsqualität, wenig Verkehr und ein hochwertiges Stadtmobiliar aus.

Das gilt besonders für die Stadtgestaltung des öffentlichen Raumes. Die Verantwortlichen für die Stadtplanung von öffentlichen Straßen, Plätzen, Parks und Grünanlagen arbeiten im Rathaus. Hier wird als Teilgebiet der Stadtentwicklung entscheiden, wie das Stadtmobiliar aussehen soll. Die Möglichkeiten der Stadtgestaltung und Stadtentwicklung zeigen sich heute dank eines breiten Spektrums an Stadtmobiliar sehr umfangreich. Sie beginnt beim Planen und Bauen einfacher Parkpfosten und Poller, die den fließenden Verkehr von Fußwegen und Fußgängerzonen trennen, und endet beim Fahrradständer und dem Wartehäuschen an der Bushaltestelle.

Verkehr planen, bauen und lenken mit Stadtplanung

Die Ausgestaltung von öffentlichem Raum ist nicht nur eine funktionale Aufgabe. Attraktive Stadtmöbel sorgen auch für eine bessere Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel. (#1)

Die Ausgestaltung von öffentlichem Raum ist nicht nur eine funktionale Aufgabe. Attraktive Stadtmöbel sorgen auch für eine bessere Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel. (#1)

Sowohl der öffentliche Nahverkehr als auch die Wege für Fußgänger und Radfahrer müssen in einer Stadt funktionieren. Beides ist wichtig, um den Anteil an privatem Pkw-Verkehr in den Innenstädten zu reduzieren und damit die Stadtentwicklung positiv zu beeinflussen. Gut ausgebaute Fußgänger- und Radwege sind hierfür wichtige Voraussetzungen. Radwege werden von den Radfahrern aber nur genutzt, wenn sie durchgängig angelegt sind und am Zielort ausreichend Fahrradständer zum Abstellen der Zweiräder vorhanden sind.

Ein zweiter wichtiger Bestandteil einer guten Stadtplanung mit entsprechendem Stadtmobiliar sind Parkpfosten, die das Wildparken in der Stadt verhindern. Denn wild geparkte Autos behindern auch Radfahrer und Fußgänger. Um den Fahrradverkehr in einer Stadt zu planen und zu steuern sind Parkpfosten daher ebenfalls unverzichtbar. Zu diesem ordnenden Stadtmobiliar gehören auch Poller, die die einzelnen Verkehrswege voneinander separieren.

Innenstädte strukturieren mit Stadtmobiliar

Wild "parkende" Fahrräder stellen oft nicht nur ein Verletzungsrisiko für Passanten dar. Für Touristen entsteht leicht der Eindruck einer "verwahrlosten" Stadt, wenn derlei pittoresker Straßenschmuck überhand nimmt. Öffentliche Fahrradständer - eine einfache und kostengünstige Ausführung des Stadtmobiliars - schafft leicht Abhilfe. Auch dei Fahrradfahrer selbst sind dafür dankbar, erleichter das Stadtmobiliar Fahrradständer doch das sichere Abstellen und leichte Anketten des eigenen Drahtesels. (#2)

Wild „parkende“ Fahrräder stellen oft nicht nur ein Verletzungsrisiko für Passanten dar. Für Touristen entsteht leicht der Eindruck einer „verwahrlosten“ Stadt, wenn derlei pittoresker Straßenschmuck überhand nimmt. Öffentliche Fahrradständer – eine einfache und kostengünstige Ausführung des Stadtmobiliars – schafft leicht Abhilfe. Auch dei Fahrradfahrer selbst sind dafür dankbar, erleichter das Stadtmobiliar Fahrradständer doch das sichere Abstellen und leichte Anketten des eigenen Drahtesels. (#2)

Verkehrsberuhigte Zonen innerhalb von Städten, Dörfern und Gemeinden entlasten die Innenstädte vom Verkehr und leisten einen Beitrag zum Schutz der Umwelt. Die verbesserte Luftqualität sorgt dafür, dass die Menschen sich gerne draußen aufhalten und statt im Shoppingcenter am Stadtrand ihre Einkäufe in der Innenstadt erledigen. Davon wiederum profitiert der Einzelhandel in den Städten. Unverzichtbar um den Verkehr in der Stadt zu reduzieren, ist das Bauen eines öffentlichen Nahverkehrsnetzes.

Busse und Straßenbahnen können auch zu Stoßzeiten eine große Anzahl an Fahrgästen befördern, ohne die Umwelt stark zu belasten. Voraussetzung dafür, dass die Bewohner und Besucher einer Stadt den öffentlichen Nahverkehr nutzen, ist die Ausstattung des Bus- und Bahnnetzes mit passendem Stadtmobiliar. Als Herzstück gelten die Wartehäuschen an den Haltestellen. Wartehäuschen bieten Schutz vor dem Wetter und der Umwelt und dienen gleichzeitig dazu, Fahrgastinformationen zur Verfügung zu stellen.

Durchgängige Stadtgestaltung sorgt für ein attraktives Stadtbild

Die Gestaltung prominenter Plätze in der Stadt ist oftmals Chance und Herausforderung zugleich. Besonders gelungen sind solche projekte, die neben der sinnvollen und akzentuierenden Ausstattung der öffentlichen Plätze mit Stadtmobiliar auch eine kreative Platzierung von Kunstobjekten und Installationen verbinden, wie man es am Beispiel der Hans Arp-Skulptur auf dem Rathausplatz der Stadt Mainz sehen kann. (#3)

Die Gestaltung prominenter Plätze in der Stadt ist oftmals Chance und Herausforderung zugleich. Besonders gelungen sind solche projekte, die neben der sinnvollen und akzentuierenden Ausstattung der öffentlichen Plätze mit Stadtmobiliar auch eine kreative Platzierung von Kunstobjekten und Installationen verbinden, wie man es am Beispiel der Hans Arp-Skulptur auf dem Rathausplatz der Stadt Mainz sehen kann. (#3)

Die Stadtentwicklung und Stadtgestaltung sollte nicht nur funktionale und praktische Aspekte berücksichtigen oder nur dem Schutz der Umwelt dienen. Sind die einzelnen Elemente der Stadtgestaltung nicht optisch aufeinander abgestimmt, kann für den Betrachter kein harmonisches Gesamtbild von der Stadt entstehen (interessante Details dazu auf http://www.hygrocare.com/).

Beim Planen und Bauen der Stadt sind die Verantwortlichen im Rathaus daher gut beraten, auf ein ansprechendes Design Wert zu legen. Dies gelingt, wenn das Stadtmobiliar wie Fahrradständer, Wartehäuschen und Parkpfosten in der Optik einen ausgewogenen Gesamteindruck erzeugen. Gerade der Stadtgestaltung von repräsentativen Plätzen wie dem Vorplatz vor dem Rathaus oder dem Bahnhof muss dabei höchste Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Schließlich gelten diese Orte oftmals als Visitenkarte der Stadt. Außerdem haben Sie für die restliche Stadtgestaltung und die gebaute Umwelt einen Vorbildcharakter. Hier helfen auch kleine Maßnahmen. Planen und bauen die Stadtplaner auf dem Platz vor dem Rathaus beispielsweise ausreichend Fahrradständer, erzeugt dies auch bei zahlreichen abgestellten Rädern ein geordnetes Stadtbild. Passende Bänke und Pflanzgefäße als Teil des Stadtmobiliars laden an öffentlichen Plätzen und in Parks zum Verweilen ein und erhöhen die Lebensqualität der Stadtbewohner.


Bildnachweis: ©  Titelbild Paganin _ pixabay.com -#1 Catkin, #2 StockSnap, #3 HardyS

Über den Autor

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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