Osram Warm White: Die LED-Lampen in der Fotografie

0

Von LEDs profitiert nun auch die Fotografie!Immer mehr Menschen entscheiden sich für die Osram Warm White, die mit ihrem warmen Licht für eine schöne Atmosphäre sorgt. Die LEDs sind aber in vielen Bereichen zu Hause.

Osram Warm White: LED-Leuchtmittel mit Zukunft

Osram gehört zu den führenden Herstellern von Leuchtmitteln und hat natürlich mit der Warm White auch bei LEDs die Nase vorn. Mittlerweile sind Osram Warm White LEDs für alle Heimanwendungen nutzbar und werden teilweise sogar gewerblich verwendet.

Sie bieten umfassende Möglichkeiten für eine individuelle Beleuchtung und sind kostengünstig erhältlich. Beispielsweise sind Warm White LEDs von Osram bei Beleuchtungdirekt erhältlich, neben vielen anderen Modellen weiterer Hersteller und für verschiedene Einsatzzwecke.

LED-Leuchtmittel haben in den vergangenen zwanzig Jahren eine erstaunliche Entwicklung hingelegt und konnten sich von ihren Anfängen im 20. Jahrhundert bis heute kontinuierlich weiterentwickeln. Moderne Lichtquellen sind damit entstanden, die für jeden Bedarf passend sind, die helfen, Strom zu sparen und die für eine volle Beleuchtung oder ein Licht sorgen, das dimmbar ist.

Die Leistung der LEDs steht dabei außer Frage, und während die früher üblichen Glühbirnen nur bis zu einem Jahr bei einem Betrieb von drei Stunden am Tag hielten, übertrumpfen LEDs diese Leistung bei Weitem. Sie können bei gleicher Beanspruchung bis zu 25 Jahre halten! Die Bewertungen zur Osram Warm White sowie zu weiteren LED-Leuchtmitteln sind eindeutig und belegen, dass der Siegeszug der LEDs begründet war.

Während die Osram Warm White ihren Siegeszug durch die Wohnungen angetreten hat, konnten sich auch weitere LEDs behaupten und zum Beispiel die Fotografie für sich einnehmen.

Während die Osram Warm White ihren Siegeszug durch die Wohnungen angetreten hat, konnten sich auch weitere LEDs behaupten und zum Beispiel die Fotografie für sich einnehmen.(#01)

LEDs in der Fotografie

Während die Osram Warm White ihren Siegeszug durch die Wohnungen angetreten hat, konnten sich auch weitere LEDs behaupten und zum Beispiel die Fotografie für sich einnehmen. Hier sind inzwischen LED Lampen als Kopflampen für Fotografen üblich und bewirken, dass der Fotograf ein individuelles und vor allem ausreichend helles Licht nutzen kann, dass er aber auch beide Hände für seine Arbeit frei hat. Dabei stellt gerade die Fotografie besonders hohe Anforderungen an die Beleuchtung.

Wer bisher mit farbigem Licht arbeiten wollte, musste auf hitzebeständige Farbfolien setzen, die wiederum für den Heimgebrauch weniger geeignet waren. Ein weiteres Problem: Ob sich die gewünschten Effekte tatsächlich darstellen lassen, konnte meist erst nach dem Shooting herausgefunden werden.

Für die Heimanwendung ein weiteres Problem: das Dauerlicht. Viele Hobbyfotografen arbeiteten hier mit Halogenstrahlern oder Baustrahlern, wobei Erstere besonders kostenintensiv waren, Letztere hingegen qualitativ völlig ungenügend. LED-Studioleuchten bieten nun eine gute bis sehr gute Qualität und vor allem eine ausreichende Helligkeit.

Eine zusätzliche Lampe ist nicht mehr nötig, gleichzeitig können Anwender im Vergleich zum Baustrahler sehr viel Strom sparen. Angesichts steigender Strompreise ist dies kein wenig relevanter Aspekt! Dazu kommt, dass diese modernen Lichtquellen langlebig sind und kaum Abwärme entwickeln. Zumindest aufgrund der zusätzlichen Beleuchtung muss kein Fotograf mehr ins Schwitzen kommen! Der Fotograf hat einen weiteren Vorteil: Er kann mit verschiedenen Filtern experimentieren, diese müssen nicht extra hitzebeständig sein.

Video: Das Geschäft mit LED-Lampen

Verschiedene Lichtspektren nutzen

Die Osram Warm White kommt mit einem sehr warmen, angenehmen Licht daher, leuchtet einen Raum gut aus und lässt so manche zusätzliche Lampe überflüssig werden. Doch neben dieser Warm White von Osram gibt es noch weitere LED Leuchten, die sich in der Fotografie anwenden lassen. Sie haben lediglich ein Problem: Sie bringen ein inhomogenes Farbspektrum mit und senden von Natur aus kein weißes Licht aus. Vielmehr nutzen LEDs einen eigenen Wellenlängenbereich, der einen Peak im Bereich Blauviolett aufweist.

Cyan weist eine Lücke auf, Grün hingegen eher einen Hügel, wenn sich die Lichtspektren in dieser Form darstellen lassen. Auch Rotanteile sind weniger enthalten. Für Taschenlampen oder am Auto sind derartige Lichtquellen ideal, doch als Fotolicht brauchen sie zusätzliche Farbfiltervorsätze, damit der gewünschte Effekt darstellbar wird.

Eine Lampe, die mehrfarbige LEDs einsetzt, ist besonders geeignet, derartige Studioleuchten gibt es in der sogenannten Bicolor-Technik. Hier finden sich zum Beispiel 600 weiße und 600 warmweiße LEDs zusammen, die in einem Flächenstrahler verbaut sind. Je nach Einstellung leuchten mal die einen, mal die anderen mehr. Bewertungen in Tests und von Anwendern bescheinigen derartigen Lampen eine gute Helligkeit und einen sehr guten Praxisnutzen.

Doch neben dieser Warm White von Osram gibt es noch weitere LED Leuchten, die sich in der Fotografie anwenden lassen.

Doch neben dieser Warm White von Osram gibt es noch weitere LED Leuchten, die sich in der Fotografie anwenden lassen.(#02)

Flächenstrahler im Studio

Es dürfte klar sein, dass Flächenstrahler keine große Szene im Studio ausleuchten können. Dennoch sind sie weitaus lichtstärker als eine Blitzanlage, die ein Einstelllicht und einen großen Diffusor vorweist. LEDs sind eher hart und wirken deshalb eher für die Produktfotografie geeignet, weniger für das Erstellen von Porträts.

Diffusorscheiben mildern diesen Effekt ein wenig ab, die Bewertungen sind diesbezüglich aber einhellig: Durch den Diffusor geht wieder sehr viel Licht verloren, und auch wenn ein Warm White Licht wie bei Osram entsteht, das sehr weich und angenehm ist, ist dies wiederum nicht das Nonplusultra.

Wichtiger Tipp: Die Leuchten müssen dicht am Model positioniert werden, dann ist das Licht ausreichend, die Aufnahmen sind verwackelfrei möglich.

Dennoch herrscht ein angenehmes Licht wie bei den Warm White von Osram. Für das Model angenehm: Die LED entwickeln kaum Abwärme, damit wird das Shooting nicht zur schweißtreibenden Angelegenheit, außerdem wird die Brandgefahr nicht erhöht. Zudem können verschiedene Stoffe oder Folien als Filter eingesetzt werden, was bei Baustrahlern oder Halogenstrahlern unmöglich ist. Hier schmelzen die kunstvoll ausgesuchten Filter einfach dahin.

Die Osram Warm White macht’s vor, andere LEDs machen’s nach und zeigen sich im Einsatz als überaus flexibel.

Die Osram Warm White macht’s vor, andere LEDs machen’s nach und zeigen sich im Einsatz als überaus flexibel.(#03)

Mit einem Set-up viele Variationen abdecken

Die Osram Warm White macht’s vor, andere LEDs machen’s nach und zeigen sich im Einsatz als überaus flexibel. Wichtig ist, dass die Einstellungen der Kamera stimmen und dass das Drumherum am Set auf die Beleuchtung abgestimmt ist.

Ein nicht zu großer Blendenwert, niedrige ISO-Werte und ein Hintergrund, der das Streulicht schluckt, können viel bewirken. Dadurch, dass die LEDs nur eine geringe Leuchtkraft haben, sind lange Verschlusszeiten aber ein Problem. Auch hier wieder der Tipp, die Beleuchtung so dicht wie möglich ans Model zu bringen, damit die Leuchtkraft ausreichend genutzt werden kann.

LED-Leuchten sind vor allem für fotografische Experimente sehr gut geeignet, allerdings sollten keine Günstigmodelle vom Discounter gewählt werden. Diese sind nur im Einkauf günstiger, müssen dafür schneller ersetzt werden. Bei einer Entscheidung zwischen der Osram Warm White und einer No-Name LED würde die Wahl doch auch auf die Osram Warm White fallen!

Hilfreich im fotografischen Alltag ist das Dauerlicht, das im Bildresultat der Kamera direkt die Beurteilung der Fotos zulässt. Über zwei Fernbedienungen lässt sich eine farbige Lichtquelle fernsteuern, was einen Wechsel der Lichterfarben komfortabel gestaltet. Viele Dekolampen sind außerdem so ausgerüstet, dass sie eine automatische Funktion für den Farbwechsel besitzen und überdies dimmbar sind. Kreativen Fotoshootings steht damit nichts mehr im Wege!

Video: Ist LED-Licht schädlich für die Augen? | Gut zu wissen | BR

LED im Praxiseinsatz: Beispiele für moderne Lichtquellen

In den folgenden Beispielen zeigt sich, dass die Vorteile der LEDs in der Fotografie viele Möglichkeiten für mehr Kreativität zulassen und dass diese das Zeug dazu haben, auch bei Profis die herkömmlichen Lichtquellen abzulösen:

  • Lichtquellen für das Bild verwenden
    Es ist möglich, dass die Lichtquelle selbst als Element für das Bild verwendet wird. Dies ist vor allem aus dem Grund möglich, weil es LEDs in zwischen in verschiedenen Bauformen gibt. Sie können zum Beispiel einen monotonen Hintergrund auflockern, wenn sie als LED-Streifen dort platziert werden. Damit wird aus einer bloßen Lampe ein Stilelement, das das Model in ein interessantes Licht tauchen kann. Farbtemperatur und Belichtung müssen dann individuell angepasst werden.
  • Verwendung als Bühnenlicht
    Die gesamte Szene auf einer Bühne wirkt durch das verwendete Licht immer sehr hart und das sowohl bei weißen als auch bei farbigen Lichtern. Selbst dann, wenn diese im Hintergrund befindlich sind, tauchen sie die Bühne in ein hartes Licht. Damit dieser Effekt beim Fotografieren kein Problem darstellt, können LED-Lampen in ihrer Intensität angepasst werden. So entwickelt sich eine Lichtszene, die sehr ausgeglichen ist. Damit das Gesicht der auf der Bühne stehenden Person gut ausgeleuchtet wird, können zwei LED-Strahler von oben schräg nach unten leuchten. Auch im Hintergrund können LEDs arbeiten und sorgen für einen überstrahlten Farbeffekt, wenn sie mit einem Gartenstrahler kombiniert werden.
    Die Belichtung wird seitens des Fotografen korrigiert, die Farbtemperatur muss angepasst werden. Damit entsteht letzten Endes ein sehr warmer Ton. Außerdem lässt sich die Lichtstimmung durch das Einstellen der Hintergrundfarben beeinflussen. Die Leuchten sollten hier auf den Automatikmodus geschaltet werden, was einen gewissen Überraschungseffekt bei zufälligen Zusammenstellungen der Farben mit sich bringt. Das kann Ergebnisse bringen, die so noch nie da gewesen sind und die der Fotograf allein wohl auch nie hinbekommen hätte, weil er diesen Weg gar nicht gegangen wäre.
  • Sanfte Ausleuchtung bei Porträts
    LEDs können noch mehr: Sie sind sogar in der Lage, für ein eher malerisches Licht zu sorgen. Dafür werden ein Haupt- und ein Kopflicht eingesetzt, außerdem sollen Lichteffekte an den Rändern herstellt werden. Dafür wird die bei Fotografen allseits beliebte Frischhaltefolie eingesetzt, die um das gesamte Objektiv herumzuwickeln ist. Ein Gartenstrahler kann für blaues Licht sorgen, das zu einem Effektlicht wird und Streulicht auf das Gesicht der zu fotografierenden Person wirft. Ein Diffusor wird nicht benötigt, weil für das Fotografieren auf diese Art eine LED-Röhre verwendet wird. Sie zeichnet sich durch ihr besonders weiches Licht aus, weil die Röhre der Lampe aus mattiertem Kunststoff besteht. Einen Diffusor braucht es nun nicht mehr.

Moderne LED-Leuchten sind in der Fotografie längst angekommen. Sie können zwar nicht den gleichen Job leisten wie eine hochwertige Blitzanlage und sie schaffen es auch nicht, ganze Studioszenen auszuleuchten. Doch geeignete Diffusoren lassen selbst LEDs für Porträtaufnahmen geeignet erscheinen, denn damit entsteht ein sehr weiches Licht, welches für derartige Bilder hervorragend geeignet ist.

Wer es kreativ mag, wird mit LEDs wunderbare Bilder hinbekommen, die es in dieser Form mit den herkömmlichen Zubehörteilen bisher nicht gab. Für kreative Fotografen ein besonderes Plus: LED-Lampen lassen sich sowohl in der Farbtemperatur als auch in der Helligkeit einstellen, benötigen nur eine geringe Leistungsaufnahme und warten daher mit einem lange haltenden Akku auf.

Außerdem ist ihre geringe Entwicklung von Abwärme vorteilhaft. Alles in allem ergibt sich damit eine Möglichkeit, annähernd professionelle Fotos zu schießen, ohne dass die Investitionen von Profifotografen nötig sind.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: _Suriya KK -#01: Rawpixel.com -#02:  ivandan _-#03: Sidorenko Olga

About Author

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

Leave A Reply