Fliesen: 20x gute Tipps für die Pflege

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Fliesen, Natursteine und Natursteindekore sind eine lohnenswerte Investition, die viele Jahrzehnte überzeugende Wohnatmosphäre schafft. Damit Fliesen lange schön bleiben, ist die geeignete Pflege unerlässlich. Unsere „Fliesen 20 x gute Tipps“ helfen Ihnen dabei, die Schönheit Ihres Bodenbelags zu erhalten. „Fliesen 20 x gute Tipps“ eignen sich für Steinfliesen aller Kategorien.

Prinzipiell sind Naturstein und Fliesen pflegeleichte Bodenbeläge. Völlig ohne Pflege kommt sie dennoch nicht aus. Falsch behandelt zeigen sich bald unschöne Flecke und Verfärbungen. unsere „Fliesen 20 x gute Tipps“ geben nicht nur Pflegehinweise, sie können auch verhindern, dass keramische Fliesen und Natursteine falsch behandelt werden.

Die Fliese bestimmt die Reinigungsart

Viele Hersteller statten glasierte und nicht glasierte Fliesen bereits vor der Auslieferung mit Oberflächenversiegelungen aus. Die Fliesenoberfläche bestimmt die Art der Reinigung. Poliertes Feinsteinzeug sollte gleich nach der Bauendreinigung imprägniert werden. Dadurch wird es widerstandsfähiger gegen Verschmutzungen. Nicht glasierte keramische Beläge werden vom Hersteller bereits mit einer keramischen Versiegelung versehen, wodurch sie schmutzunempfindlich und leichter zu reinigen sind. Diese vergüteten Oberflächen dürfen nicht zusätzlich imprägniert werden. Nicht glasierte keramische Beläge, die nicht vom Hersteller oberflächenversiegelt wurden, sollte man zuhause vorbeugend imprägnieren. Idealerweise bringt man die Imprägnierung direkt nach dem Verlegen und vor dem Verfugen auf.

„Fliesen 20 x gute Tipps“ – am besten nach persönlichem Eindruck putzen

Bei der Bodenbelagsreinigung unterscheidet man zwischen Erstreinigung, Unterhaltsreinigung und der gründlichen Form der Unterhaltsreinigung, der Grundreinigung. Die Grundreinigung erfolgt in größeren Abständen oder bei sehr starker Verschmutzung. Diese Begriffe sind auch im Reinigungsgewerbe üblich. Die erste Reinigung findet gleich nach dem Verlegen statt. Sie ist gedacht, um Bauschmutz von der Oberfläche zu beseitigen. Die Unterhaltsreinigung dient der Entfernung von angetrocknetem Schmutz und richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad. Reinigungsmittel mit Pflegesubstanzen sind hierfür nicht erforderlich, denn sie können eine Kunststoffschicht auf der Oberfläche bilden, die die Fliesen mit einem Schleier überzieht und außerdem die Rutschgefahr erhöht. Grundsätzlich muss gelöster Schutz restlos entfernt werden, damit er nicht wieder antrocknet. Die Grundreinigung ist die intensivste Reinigung, die in der Regel Hilfsmittel wie Bürsten benötigt. Das Reinigungsmittel muss länger einwirken, damit sämtlicher Schmutz entfernt werden kann. Gründliches nachspülen mit klarem Wasser ist immer notwendig. Ob man trockenwischt oder an der Luft trocknen lässt, hängt vor allem vom persönlichen Arbeitsaufwand ab. Glänzend wird der Boden in beiden Fällen.

„Fliesen 20 x gute Tipps“ für den durchschnittlichen Haushalt

Im durchschnittlichen Haushalt kommt es meist dann zu starken Verschmutzungen, wenn der Gartenboden im Herbst aufgeweicht ist und man sich dort aufgehalten hat oder Renovierungsarbeiten stattfinden. Lehmverkrustungen an den Schuhen hinterlassen unschöne Fußspuren, die man relativ schnell beseitigen sollte. Ob trocknen lassen oder gleich wegwischen, hier hat jeder Hausfrau ihr eigenes Spezialrezept. Ansonsten reicht es, Fliesen ein- bis zweimal in der Woche mit warmem Wasser zu reinigen. Auch Neutralreiniger sind sinnvoll, um leichte Verschmutzungen zu entfernen. Sie schonen die Fliesen ebenso wie die Umwelt. Beim Reinigen von Bodenbelägen hat sich das Motto: „Weniger ist mehr!“ bewährt. Zu starke Reinigungsmittel schaden der Oberfläche, die stumpf oder sogar porös werden kann. Gegen Flecke gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, abhängig von der Fleckursache. Wie Sie auch problematische Verunreinigungen rückstandslos von Fliesen und Steinzeugböden entfernen, erfahren Sie in unserer Liste: „Fliesen 20 x gute Tipps“.

Fliesen schützen um Folgeprobleme zu vermeiden

  • Eine Schmutzfangmatte im Flur verhindert, dass Schmutz und Steine in die Wohnräume getragen werden. Bereits durch eine einfache Maßnahme wie diese lässt sich der Reinigungsaufwand deutlich verringern.
  • Bei neuen Fliesen steht nach dem Verlegen und Verfugen des Bodenbelages die erste Reinigung an. Hierbei wird der Zementschleier entfernt, der beim Verfugen entstanden ist. Ist dieser bereits verhärtet, kann er durch sauren Spezialreiniger beseitigt werden. Weil solche Reiniger die Oberfläche angreifen können, müssen Bodenfliesen zunächst durch entsprechend häufiges Spülen geschützt werden.
  • Terrakottafliesen müssen vor der ersten Nutzung versiegelt werden. Diese Versiegelung darf nur auf komplett trockenen Untergrund aufgebracht werden.

Fliesen: 20 x gute Tipps zum Reinigen

  1. Um leichte Verschmutzungen zu entfernen, reicht oft klares, heißes Wasser.
  2. Trockenen Schmutz können Sie durch Kehren und Saugen beseitigen.
  3. Vermeiden Sie scharfe Reiniger und Scheuermilch, metallhaltige Schwämme oder gar Stahlwolle. Schwämme mit rauer Oberfläche zerkratzen die Fliesen. Biologisch abbaubare Neutralreiniger sind für die tägliche Pflege ausreichend.
  4. Testen Sie einen Reiniger zunächst an einer unauffälligen Stelle. Beachten Sie immer die Herstellerhinweise.
  5. Lassen Sie den Reiniger lange genug einwirken, damit er sich mit dem Fleck verbinden kann. Danach ist die Säuberung in der Regel problemlos möglich. Entfernen Sie gelösten Schmutz gründlich, um das Antrocknen zu verhindern.
  6. Möchten Sie doch ein Reinigungsmittel verwenden, sollte sich dieses rückstandsfrei entfernen lassen. Weil glasierte Bodenfliesen und Steinzeug keine offenporige Oberfläche haben, ist eine Imprägnierung nicht nötig. Seifenrückstände können sich jedoch als Schlieren zeigen. Daher sollte Feinsteinzeug mit viel klarem Wasser nachgewischt werden, ähnlich wie beim Fensterputzen.
  7. Fußbodenseife ist gut geeignet, um Fliesen zu reinigen. Spülen Sie auch hier alles mit klarem Wasser nach und lassen Sie die Fliesen gut trocknen, bevor Sie sie betreten. Sonst besteht Rutschgefahr.
  8. Für Fugen ist Essigessenz ideal. Verteilen Sie etwas von der Essenz auf einer Zahnbürste und reiben Sie damit über die Fugen. So lassen sich auch dunkle Flecken gut entfernen.
  9. Fetthaltige Rückstände werden mit einem alkalischen Reiniger und mithilfe mechanischer Einwirkung durch Bürsten entfernt.
  10. Flüssigwaschmittel auf ein mäßig feuchtes Tuch geben und die Fliesen damit abwischen. Anschließend wird alles mit klarem Wasser nachgewischt. Die Kacheln oder Fliesen bleiben viele Tage lang glänzend und ansehnlich.

„Fliesen 20 x gute Tipps“ – so kriegen Sie jeden Fleck weg

Mit unseren „Fliesen 20 x gute Tipps“ können Sie lästige Flecken aller Art entfernen.

  1. Bitumen entfernt man am besten mit Waschbenzin. Größere Flecke lassen sich auch mit dem Holzspachtel beseitigen.
  2. Bleistiftstriche müssen durch mechanische Einwirkung entfernt werden. Ein Radiergummi ist ein gutes Hausmittel, das auf Fliesen ebenso wirkt wie auf Papier.
  3. Genau wie in Kleidung dürfen Blutflecke auf Fliesen nicht mit warmem Wasser entfernt werden, sondern ausschließlich mit kaltem Wasser. Dann lassen sie sich problemlos lösen.
  4. Erbrochenes wird mit warmem Wasser und einem alkalischen Reinigungsmittel beseitigt.
  5. Kaffeeflecke bekommt man ebenfalls mit einem schwach alkalischen Reiniger weg.
  6. Wachsflecke können mit heißem Wasser aufgelöst werden. Unter Umständen muss auch ein alkalischer Reiniger angewendet werden.
  7. Gegen Urinstein hilft ein saurer Reiniger.
  8. bei hartnäckigem Algen-und Moosbefall hilft meist nur ein Spezialreiniger.
  9. Nagellack rücken Sie mit einem organischen Reinigungsmittel wie Aceton zu Leibe.
  10. Rostflecke und Metallabrieb benötigen zur Beseitigung saure Reinigungsmittel.

  11. Bildnachweis: ©Titelbild-Crystal Alba _ freeimages.com – Hobbes Yeo

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Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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