Kindergarten bauen: Richtlinien 2021

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Für alles gibt es Richtlinien – auch zum Kita Bauen! Die Kindergarten Richtlinien müssen schon bei der Planung beachtet werden, denn Sicherheit und Gesundheit der anvertrauten Kinder müssen zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein.

Kindergarten bauen: Allgemeine Richtlinien für die Planung

Keine Frage: Es werden mehr Kinderbetreuungsplätze gebraucht! Auch wenn vorgegeben ist, dass jedes Kind ab dem ersten Lebensjahr einen Anspruch auf eine Betreuung in der Kita hat (§ 24 Absatz 2 im Achten Sozialgesetzbuch / SGB VIII), stehen längst nicht überall genügend Plätze zur Verfügung.

Es könnte daher eine interessante Geschäftsidee sein, selbst eine Kita bauen zu lassen und zu betreiben. Doch jeder Gründer muss beim Kindergarten Bauen Richtlinien und Vorgaben beachten.

Die Kindergarten Richtlinien müssen schon bei der Planung beachtet werden, denn Sicherheit und Gesundheit der anvertrauten Kinder müssen zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein. ( Foto: Shutterstock-goodluz)

Die Kindergarten Richtlinien müssen schon bei der Planung beachtet werden, denn Sicherheit und Gesundheit der anvertrauten Kinder müssen zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein. ( Foto: Shutterstock-goodluz)

Betriebserlaubnis für den Kindergarten und andere Vorüberlegungen zur Planung einer Kita

Ganz wichtig: Es müssen nicht nur die geeigneten Räumlichkeiten gefunden werden, die bestenfalls über ein angemessen großes Außengelände verfügen. Auch die Betriebserlaubnis muss vorliegen.

Diese wird nach § 45 SGB VIII gefordert und muss beim zuständigen Jugendamt beantragt werden. Wird diese nicht erteilt, ist es mit der ganzen Planung dahin und der Kindergarten darf nicht gebaut werden.

Für die Betriebserlaubnis muss ein umfassendes Betreuungskonzept ausgearbeitet werden, in dem die folgenden Punkte Erwähnung finden:

  • Pädagogische Ziele und Grundlagen
  • Planung zu Aufbau und Struktur der Kita
  • geplante Betreuer: Erzieher, Therapeuten etc.
  • künftige Gruppengröße
  • zu betreuende Altersgruppen
  • Plätze für die Inklusion
  • angedachte Öffnungszeiten
  • Aussagen zur Umsetzung der Urlaubsansprüche des Personals
  • Gedanken zum Mitspracherecht der Eltern

Sind die Räumlichkeiten bereits vorhanden, sind bei der Beantragung der Betriebserlaubnis auch die Bau- und Lagepläne der Kita einzureichen.

Wer eine Kita bauen und dabei keine Elterninitiative beteiligen möchte, kann auch jede andere Rechtsform wählen.  ( Foto: Shutterstock-Pixel-Shot)

Wer eine Kita bauen und dabei keine Elterninitiative beteiligen möchte, kann auch jede andere Rechtsform wählen. ( Foto: Shutterstock-Pixel-Shot)

Planung der Rechtsform des Kindergartens

Nicht nur, dass beim Kindergarten Bauen Richtlinien zu baulichen Maßnahmen oder zum pädagogischen Konzept berücksichtigt werden müssen, auch die Rechtsform will überlegt gewählt werden. Handelt es sich um eine Elterninitiative, kann der eingetragene Verein als Rechtsform gewählt werden.

Das sind die Vorteile.

  • Eigenkapital ist nicht erforderlich
  • Der eingetragene Verein bringt steuerliche Vorteile.
  • Der Verein wird als juristische Person betrachtet, damit haften die Eltern nicht mehr mit ihren Privatvermögen.

Wer eine Kita bauen und dabei keine Elterninitiative beteiligen möchte, kann auch jede andere Rechtsform wählen. Wichtig sind dabei immer die steuer- und haftungsrechtlichen Aspekte, über die unbedingt vorab ein Anwalt aufklären sollte.

Sind keine geeigneten Räumlichkeiten vorhanden, die bereits genutzt werden können, bietet es sich an, eine neue Kita bauen zu lassen. ( Foto: Shutterstock-_Beloborod  )

Sind keine geeigneten Räumlichkeiten vorhanden, die bereits genutzt werden können, bietet es sich an, eine neue Kita bauen zu lassen. ( Foto: Shutterstock-_Beloborod )

Kita bauen und besondere Problematiken: Was ist bei der Planung zu beachten?

Sind keine geeigneten Räumlichkeiten vorhanden, die bereits genutzt werden können, bietet es sich an, eine neue Kita bauen zu lassen. Dabei sind jedoch spezifische Problematiken schon bei der Planung zu berücksichtigen, damit der Kindergarten nicht am Ende wieder wegen verwalterischer Einwände geschlossen werden muss.

Die genauen Vorgaben müssen im jeweiligen Bundesland erfragt werden, denn sie sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Auch die Rastervorgaben gelten in Zeiten, in denen die Modulbauweise für Kitas als besonders praktisch (da jederzeit erweiterbar) gilt, nicht mehr.

Das bedeutet mehr Freiheit in der Planung der Räume. Tipp: Für das Bauen unbedingt genügend Zeit einplanen! Ab der ersten Planung bis zur Einweihung können mindestens zwei Jahre vergehen, dieses Mammutprojekt ist nicht in wenigen Monaten erledigt.

Auch wenn gerade kleine Kinder ständig durcheinander wuseln, dürfen sie nicht auf engstem Raum zusammengesperrt werden.  ( Foto: Shutterstock-Krakenimages.com)

Auch wenn gerade kleine Kinder ständig durcheinander wuseln, dürfen sie nicht auf engstem Raum zusammengesperrt werden. ( Foto: Shutterstock-Krakenimages.com)

Richtlinien zum Kita bauen: Raumgrößen beachten!

Auch wenn gerade kleine Kinder ständig durcheinander wuseln, dürfen sie nicht auf engstem Raum zusammengesperrt werden. Immerhin soll es sich um einen schönen Kindergarten und nicht um eine bloße Verwahranstalt handeln! In Deutschland sind aber unterschiedliche Vorgaben zu Gruppengrößen und Personalschlüsseln vorhanden.

Das Kita-Gesetz des jeweiligen Bundeslandes gibt Auskunft zu den Richtlinien, die im Einzelfall eingehalten werden müssen. Ein Beispiel für das Land Brandenburg: Dort müssen mindestens 3,5 m² pro betreutem Kind zur Verfügung stehen, maximal dürfen 18 Kinder in einem Gruppenraum untergebracht werden, um den Anforderungen an den Lärmschutz zu genügen.

Kindergarten bauen: Richtlinien setzen auf hochwertige Standards

Nicht nur gesetzliche Richtlinien dürfen bei der Planung einer Kita eine Rolle spielen. Wer eine Kita bauen möchte, sollte sich selbst die Einhaltung hochwertiger Standards auferlegen, denn es gilt, unsere Kinder zu schützen!

Gemeint sind dabei verschiedene Aspekte:

  • Lage der Kita

    Der Kindergarten sollte in der Nähe der Eltern liegen, die ihre Kinder dort betreuen lassen werden. Das heißt, dass der Kindergarten bestenfalls in einem Wohngebiet liegt. Ist auch noch eine Grundschule in der Nähe, können Hortkinder problemlos zu Fuß in die Kita kommen. Die Einrichtung am Stadtrand hat zwar den Vorteil, dass die Kinder hier schnell im Grünen sein können und dass sich Anwohner nicht durch Kinderlärm gestört fühlen. Doch die Anbindung an Schulen und die Wohnungen der Eltern ist hier deutlich schwieriger.

  • Barrierefreies Bauen

    Es geht nicht nur darum, dass im Zuge der Inklusion auch behinderte Kinder betreut werden können. Schon bei der Planung sollte berücksichtigt werden, dass viele Eltern mehrere Kinder haben, einige davon im Kinderwagen oder Buggy. Wie soll dieser täglich die Stufen in das Gebäude hinauf meistern? Wer eine Kita bauen lassen möchte, sollte daher an diesen Aspekt denken und auf einen barrierefreien Zugang achten.

  • Pädagogische Architektur

    Eine Kita ist im Gesamten ein Kinderspielzeug und soll gleichzeitig lehrreiche Erfahrungen ermöglichen. Warum nicht schon bei der Planung berücksichtigen, dass später die Niederschlagsmenge unter einem Fallrohr gemessen werden kann, dass ein solarbetriebener Brunnen die Funktionsweise der Sonnenenergie erklärt und dass zweckmäßige Einrichtungen sichtbar bleiben sollten?

  • Ökologische Standards berücksichtigen

    Mittlerweile legen immer mehr Eltern Wert auf ein gesundes Betreuungsumfeld, was auch die Verwendung ökologisch unbedenklicher Baumaterialien einschließt. Es ist daher ratsam, im Sinne der Gesundheitsfürsorge für die Kleinen eine ökologische Bauweise zu bevorzugen. Dazu gehört nicht nur die Verwendung „grüner“ Baustoffe, sondern auch eine kompakte Gestaltung des Baukörpers mit geringem Flächenverbrauch, eine sparsame Verwendung von Ressourcen und eine Minimierung von Verunreinigungen.

Auch an ein ausreichendes Badezimmer muss für die Kleinen gedacht werden. ( Foto: Shutterstock-ChiccoDodiFC_)

Auch an ein ausreichendes Badezimmer muss für die Kleinen gedacht werden. ( Foto: Shutterstock-ChiccoDodiFC_)

Beim Kindergarten Bauen Richtlinien zur Hygiene beachten

Wer eine sichere Kita bauen möchte, muss natürlich auch die Richtlinien zu Bau und Hygiene beachten.

Das Baugesetzbuch ist hier ebenso maßgeblich wie die Landesbauordnung, die Ausführungsverordnung, die Unfallverhütungsvorschriften für Kindertageseinrichtungen sowie einige weitere Verordnungen und Richtlinien. Schon bei der Planung der Kita müssen die entsprechenden Vorschriften berücksichtigt werden.

Eine eigene Küche soll entstehen? Dann muss dies mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt werden. Es ist ein Unterschied, ob im Kindergarten das Essen nur angeliefert und verteilt oder selbst zubereitet wird!

Es müssen Räume zum Spielen, Schlafen, für die Pflege und den persönlichen Rückzug vorgesehen werden.  ( Foto: Shutterstock-Photographee.eu )

Es müssen Räume zum Spielen, Schlafen, für die Pflege und den persönlichen Rückzug vorgesehen werden. ( Foto: Shutterstock-Photographee.eu )

Welche Räume werden benötigt?

Nicht nur, dass beim Kindergarten Bauen Richtlinien betreffend der oben genannten Punkte beachtet werden müssen. Auch das Thema Raumaufteilung kommt in den einschlägigen Vorschriften und Richtlinien nicht zu kurz, wobei gesagt werden muss, dass die Bundesländer hier unterschiedliche Vorgaben bezüglich der Größe machen.

Allen gemein ist aber, dass die Räume den geltenden Bestimmungen zum Brandschutz entsprechen müssen. Das wiederum bedeutet, dass sie sowohl baulich als auch bezogen auf die verwendeten Materialien so sicher wie möglich sein müssen. Außerdem sind Fluchtwege vorzusehen.

Vor allem Kinder unter drei Jahren stellen besonders hohe Ansprüche an die Betreuung, hier müssen zudem die Bedürfnisse zum Spielen und zum Aufenthalt stärker berücksichtigt werden als zum Beispiel bei Hortkindern der fünften oder sechsten Klasse.  ( Foto: Shutterstock-Oksana Kuzmina )

Vor allem Kinder unter drei Jahren stellen besonders hohe Ansprüche an die Betreuung, hier müssen zudem die Bedürfnisse zum Spielen und zum Aufenthalt stärker berücksichtigt werden als zum Beispiel bei Hortkindern der fünften oder sechsten Klasse. ( Foto: Shutterstock-Oksana Kuzmina )

Kindergarten bauen Richtlinien: Diese Räume werden benötigt

Vor allem Kinder unter drei Jahren stellen besonders hohe Ansprüche an die Betreuung, hier müssen zudem die Bedürfnisse zum Spielen und zum Aufenthalt stärker berücksichtigt werden als zum Beispiel bei Hortkindern der fünften oder sechsten Klasse.

Es müssen Räume zum Spielen, Schlafen, für die Pflege und den persönlichen Rückzug vorgesehen werden. Da beim Kindergarten Bauen Richtlinien einzuhalten sind, ist die Frage der benötigten Räume daher relevant.

Diese Räume müssen in der Kita unbedingt vorhanden sein:

  • Gruppenräume
  • Sanitärräume
  • Schlafräume
  • Küche
  • Flure und Garderobe
  • Aufenthaltsräume für Erzieher
  • Büro der Leiterin oder des Leiters
  • Therapieräume
  • Abstellraum

Dass alle Räume trocken, sauber und hell sein müssen, versteht sich von selbst, ist aber dennoch in den Kita-Gesetzen explizit erwähnt.

Zudem müssen diese Räume sicher sein, was zum Beispiel

  • eine nicht zugängliche Elektrik,
  • gesicherte Steckdosen und
  • verschließbare Fenster

betrifft.

Im besten Fall ist das Außengelände direkt zum Kindergarten gehörig, hier müssen zwischen 10 und 12 m² pro Kind an freier Fläche vorhanden sein. Allerdings hat nicht jeder Kindergarten das Glück, einen eigenen Garten zu haben. Dann sollte wenigstens ein Park mit Spielplatz in fußläufiger Entfernung sein.

Ein Raum sollte für Kinder, die sich zurückziehen wollen, zur Verfügung stehen. Hierfür sehen die Richtlinien keine besonderen Vorgaben vor, sodass der Kita-Betreiber vergleichsweise frei in der Gestaltung ist. Wichtig ist, dass die Kinder, die sich zurückziehen wollen, immer noch unter Beaufsichtigung stehen können und nicht hinter verschlossenen Türen gänzlich unbeaufsichtigt sind.

Schlafräume können, wenn sie gerade nicht zum Schlafen benutzt werden, auch als Gruppenräume genutzt werden. Dann sind Matten auszulegen, auf denen die Kinder ihren Mittagsschlaf halten können. Für kleine Kinder sollte ein separater Schlafraum mit Gitterbettchen zur Verfügung stehen, vor allem, wenn die Kleinen tagsüber noch häufiger schlafen und nicht nur das Mittagsschläfchen halten.

Da beim Kindergarten Bauen Richtlinien zu beachten sind, gilt auch für die Inneneinrichtung der Räume, dass bestimmte Vorgaben erfüllt werden müssen. So dürfen die Räume auch im Sommer nicht zu heiß werden, mit entsprechenden Maßnahmen ist das Raumklima positiv zu beeinflussen. Die Böden müssen überall rutschsicher sein, außerdem sollen sie leicht zu reinigen und bestenfalls feucht zu wischen sein.

Schlafräume können, wenn sie gerade nicht zum Schlafen benutzt werden, auch als Gruppenräume genutzt werden. ( Foto: Shutterstock-Sergey Novikov)

Schlafräume können, wenn sie gerade nicht zum Schlafen benutzt werden, auch als Gruppenräume genutzt werden. ( Foto: Shutterstock-Sergey Novikov)

Verbotene Materialien beim Kindergarten bauen

Die Richtlinien für einen Kindergarten sehen vor, dass alle verwendeten Materialien emissionsarm und ungiftig sein müssen. Es wird hier nicht explizit auf bestimmte Materialien verwiesen, die Richtlinien geben nur vor, dass die Gesundheit der Kinder in jedem Fall durch die Verwendung geeigneter Materialien zu schützen ist.

Angesichts dessen, dass in vielen Orten neue Kitas gebaut werden, sind verstärkte Kontrollen nicht verwunderlich. Diese beziehen auch die Materialien mit ein, mit denen sich ein solcher Bau zwar günstiger gestalten ließe, die aber nicht dem geltenden Brandschutz entsprechen oder anderen Richtlinien an den Unfallschutz zuwiderhandeln.

Auf die richtigen Materialien bei der Einrichtung im Kindergarten setzen

Auch bei der Einrichtung des Kindergartens ist auf die passenden Materialien zu setzen. Vor allem Holz und natürliche Materialien sind eine gute Wahl, Lackierungen und Farben müssen schweiß- und speichelecht sein. Möbel und andere Gegenstände dürfen keine scharfen Ecken oder Kanten aufweisen, um die Verletzungsgefahr zu minimieren.

Bei der Betreuung sehr kleiner Kinder unbedingt auf die Größe der Spielzeuge achten – keine verschluckbaren Kleinteile zum Spielen bieten! Auch an den Möbeln müssen alle Details den findigen und sehr geschickten Kinderfingern standhalten können, sodass sich die Kleinen in ihrem Forschungsdrang nicht selbst gefährden können.

Auch bei der Einrichtung des Kindergartens ist auf die passenden Materialien zu setzen.  ( Foto: Shutterstock-Beloborod )

Auch bei der Einrichtung des Kindergartens ist auf die passenden Materialien zu setzen. ( Foto: Shutterstock-Beloborod )

Häufig gestellte Fragen zur Kita: Planung und Richtlinien

Wie viele Quadratmeter benötigt ein Kind in einer KITA?

Ein Kind benötigt in der Kita 3,5 m² und mehr. Die Anzahl der Quadratmeter, die pro Kind in einer Kita benötigt werden, schwankt nämlich.

In der Regel müssen es …

  • mindestens 3,5 m² für ein Krippenkind sein
  • mindestens 5 m² für ein Kindergartenkind
  • mindestens 10 m² für ein Hortkind

Ein Hortkind im Grundschulalter benötigt den doppelten Platz eines Kindergartenkindes. Teilweise wird auch von mind. 5 m² für ein Krippenkind und 10 m² für ein Kindergartenkind gesprochen.

Über die Raumgestaltung wird die Lernumgebung des Kindes ebenso gestaltet, wie der Raum selbst auch Lerngegenstand sein kann.  ( Foto: Shutterstock-realpeople )

Über die Raumgestaltung wird die Lernumgebung des Kindes ebenso gestaltet, wie der Raum selbst auch Lerngegenstand sein kann. ( Foto: Shutterstock-realpeople )

Was brauche ich, um eine KITA zu eröffnen?

Um eine Kita zu eröffnen, muss eine Betriebserlaubnis vorliegen. Diese wird durch das Jugendamt erteilt. Außerdem müssen Fachkräfte mit pädagogischer Ausbildung beschäftigt werden, auch eine therapeutische Ausbildung ist möglich.

Des Weiteren braucht es ein passendes Gebäude mit Außengelände, entsprechende Räumlichkeiten und nicht zuletzt die nötigen Finanzen.

Welche Räume braucht eine KITA?

Neben den Gruppenräumen für Krippen- und Kindergartenkinder müssen folgende Räume vorhanden sein:

  • Ruheräume
  • Ein Waschraum
  • Toiletten für Kinder und Erzieher
  • Flure
  • Ein Garderobenbereich
  • Eine Küche (wenn das Essen selbst zubereitet werden soll)

Warum ist die Raumgestaltung in einer KITA so wichtig?

Der Raum beeinflusst das Kind maßgeblich in seiner Entwicklung und in seinem Wohlbefinden, er fördert den kindlichen Selbstbildungsprozess.

Über die Raumgestaltung wird die Lernumgebung des Kindes ebenso gestaltet, wie der Raum selbst auch Lerngegenstand sein kann. Die Kinder müssen sich im Raum zurechtfinden und sowohl die Möglichkeit haben, mit anderen als auch allein zu spielen.

Ein Bildungsraum ermöglicht dem Kind neue Erfahrungen und Entdeckungen. Es kann hier sowohl allein als auch in der Gruppe spielen.  ( Foto: Shutterstock-_DGLimages)

Ein Bildungsraum ermöglicht dem Kind neue Erfahrungen und Entdeckungen. Es kann hier sowohl allein als auch in der Gruppe spielen. ( Foto: Shutterstock-_DGLimages)

Was macht einen Raum zu einem Bildungsraum?

Ein Bildungsraum ermöglicht dem Kind neue Erfahrungen und Entdeckungen. Es kann hier sowohl allein als auch in der Gruppe spielen. Kognitive Entwicklung und Sprache werden ebenso beeinflusst, wie körperliche Herausforderungen möglich sind.

Das macht einen Raum zu einem Bildungsraum:

  • ausgewählte Turngeräte,
  • Lerntafeln,
  • der Kinder-PC oder
  • die Mathe-Ecke.

Das gilt jedoch nur, wenn die Kinder dort nicht gänzlich sich selbst überlassen bleiben, sondern eine gewisse Anleitung durch die Erzieher erfahren.

Über den Autor

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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