Küchenrückwand: Welche Alternativen zum Fliesenspiegel gibt es?

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Der klassische Fliesenspiegel aus quadratischen Fließen hat ausgedient. Wir zeigen Ihnen in diesem Bericht unterschiedliche Alternativen, Materialien und worauf Sie bei der Auswahl achten müssen.

Die Vorteile moderner Küchenrückwände

Eine Rückwand in der Küche ist unentbehrlich. Sie schützt die Wand hinter der Arbeitsplatte vor jeglichem Schmutz. Eine ideale Küchenrückwand sollte folgende Bedingungen erfüllen:

  • Eine Küchenrückwand muss resistent gegen Hitze sein
  • Sie sollte möglichst pflegeleicht sein
  • Und sie sollte eine robuste Oberfläche haben

Moderne Küchenrückwände – Stilvolle Highlights mit praktischen Vorzügen

Jede Küchenrückwand erfüllt auch eine Reihe an ästhetischen Aspekten. Jedes Modell trägt zum Gesamtlook der Küche bei und so kann auch mit der Wahl der Rückwand ein Highlight gesetzt werden. Gerade nach Auswahl kann der klassische Fliesenspiegel kühl wirken.

Mit Sicherheit haben Sie sich schonmal über die schwer zu reinigenden Fugen bei Ihrem klassischen Fliesenspiegel und über die Spritzer über dem Fliesenspiegel geärgert. Moderne Küchenrückwände aus unterschiedlichen Materialien sollen genau diesen Problemen entgegenwirken.

Viele moderne Küchenrückwände, die teils die ganze Wandfläche einnehmen, lassen zum einen durch eine glatte Oberfläche eine bessere und einfacherer Reinigung zu.

Zum anderen sind die Rückwände hitzebeständig bis feuerfest. Und auch bei der Form, den Mustern und Motiven haben Sie immer mehr Auswahl ganz nach Ihren Vorlieben.

Mittlerweile können Sie aus einer ganzen Reihe an Materialien und Designs auswählen und Ihre Küche somit ganz nach Ihren Wünschen gestalten.

Reinigen Sie jegliche moderne Küchenrückwand, ganz egal aus welchem Material sie ist, sanft mit einem Tuch oder einem Schwamm. So können Sie die Oberfläche von Kratzern schützen. Verzichten Sie auf Mikrofasertücher, da diese gegebenenfalls Kratzspuren hinterlassen können.

Jede Küchenrückwand erfüllt auch eine Reihe an ästhetischen Aspekten. (Foto: AdobeStock - archideaphoto)

Jede Küchenrückwand erfüllt auch eine Reihe an ästhetischen Aspekten. (Foto: AdobeStock – archideaphoto)

 

Zwischen diesen Materialien können Sie sich entscheiden

Viele moderne Küchenrückwände bestehen mittlerweile aus ganz unterschiedlichen Materialien. Bedenken Sie vor Ihrer Entscheidung, dass die Wand je nach Material einer unterschiedlichen Belastung ausgesetzt wird. Achten Sie darüber hinaus bei der Planung auf die Temperaturen, die Feuchtigkeit, der Wasserdampf und die Fettspritzer, die die neue Küchenrückwand aushalten muss. Die Kosten für eine Küchenrückwand variieren je nach Material und Qualität.

Alle folgenden Varianten sind fugenlos und somit durch ihre glatte Oberfläche schnell und einfach zu reinigen. Die Kosten schwanken stark und sind vom jeweiligen Material abhängig. Darüber hinaus sollten Sie bei allen Materialien darauf achten, dass sie hitze- und feuchtigkeitsbeständig sind sowie möglichst robust gegenüber Stößen.


Glas, Plexi- oder Acrylglas

Sie können sich zum Beispiel für die elegante Variante aus Glas, Plexi- oder auch Acrylglas entscheiden. Diese poren- und fugenlosen Varianten passen durch ihre vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten zu allen Küchen. Glas ist in der Regel teurer. Einscheibensicherheitsglas sorgt dafür, dass es beim Bruch keine Scherben gibt.

Wenn Sie sich für die Glas-Variante zum Beispiel von Glas Zuhause entscheiden, eröffnen sich Ihnen faszinierende Möglichkeiten. Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine atemberaubende Landschaftsaufnahme direkt in Ihre Küche integrieren. Durch die Verwendung von Glas können Sie die Illusion schaffen, als ob die Natur direkt in Ihr Zuhause eindringt, was eine erweiterte Perspektive und eine beruhigende Atmosphäre schafft.

Auch, ob Sie sich für eine durchgängige Glasscheibe oder mehrere kleine Stücke entscheiden, ist ganz Ihren individuellen Wünschen überlasse. Gerade lackiertes Glas gibt es in ganz unterschiedlichen Variationen, darunter auch glänzend oder matt sowie mit oder ohne Struktur.

Darüber hinaus nimmt Glas keinerlei Feuchtigkeit auf, sodass Bakterien keine Chance haben. Diese Küchenrückwand zählt insgesamt zu den hygienischen Varianten, die langlebig und widerstandsfähig ist. Eine Küchenrückwand aus Glas wird ganz individuell zum Beispiel durch den Zuschnitt angepasst.

Eine Glaswand kostet zwischen 150 und 500 Euro und bringt einen Nachhaltigkeits-Faktor mit: Glas ist ein umweltfreundliches Material und somit zu 100 Prozent recycelbar.

Falls Sie sich für eine Glas-Küchenrückwand entscheiden, achten Sie in jedem Fall auf eine fachgerechte Installation um die Sicherheit zu gewährleisten.

Plexi- oder auch Acrylglas ist ein transparenter thermoplastischer Kunststoff. Im Vergleich zu Glas sind diese Materialien leichter, unempfindlicher gegenüber Hitze und auf jeden Fall bruchsicher. Leider sind diese Varianten aber auch sehr anfällig für Kratzer. Sie können zwischen transparenten, farbigen oder auch bedruckten Designs wählen. Eine Acrylrückwand kostet zwischen 150 und 500 Euro. Bei Plexiglas können Sie mit 90 bis 250 Euro rechnen.

Diese Varianten sind langlebig, pflegeleicht und in unterschiedlichen Designs erhältlich.

Eine Glaswand kostet zwischen 150 und 500 Euro und bringt einen Nachhaltigkeits-Faktor mit. (Foto: AdobeStock - Image Supply Co)

Eine Glaswand kostet zwischen 150 und 500 Euro und bringt einen Nachhaltigkeits-Faktor mit. (Foto: AdobeStock – Image Supply Co)


Holz oder Laminat

Auch Holz oder Laminat bieten sich für Ihre Küchenrückwand als langlebige Alternativen an und trägt zur Gemütlichkeit in der Küche bei. So können Sie zum Beispiel die Rückwand Ihrer Arbeitsplatte anpassen.

Sie können wählen zwischen Echtholz, Kunststoff oder Spanplatten. Achten Sie in jedem Fall auf eine versiegelte Oberfläche. Bei diesen Varianten müssen Sie den höheren Pflegeaufwand und den teureren Preis bei Echtholz mitbedenken. Darüber hinaus ist das Material in der Regel hitze-, wasserdampf- und stoßempfindlich. Die Preise liegen zwischen 50 bis 250 Euro.

Edel, chic und leicht zu reinigen. (Foto: AdobeStock - Sandris_ua)

Edel, chic und leicht zu reinigen. (Foto: AdobeStock – Sandris_ua)

 

Edelstahl oder Aluminium

Sie können sich auch für die cleane Variante aus Edelstahl oder Aluminium entscheiden, die einen industriellen Stil unterstreichen. Diese glatten Oberflächen sind schnell zu reinigen, jedoch auch anfällig für Fingerabdrücke und Spitzer.

Edelstahl wird vorab entsprechend behandelt, sodass es robust und rostfrei wird. Da es sehr hygienisch und leicht zu reinigen ist, ist es gerade in Profiküchen sehr beliebt. Preislich liegen Sie zischen 50 und 200 Euro.

Wasserflecken und Fingerabdrücken sind auf diesen Küchenrückwänden jedoch schnell sichtbar.

Natur- oder Kunststein

Sehr edel und dafür auch teuer sind Küchenrückwände aus Naturstein, darunter Sandstein, Granit, Quarz und Marmor. Diese unterscheiden sich zusätzlich in Struktur und Qualität. Natürlich können Sie sich auch für Kunststein entscheiden.

In jedem Fall sind diese Varianten hochwertig und robust. Zu dem oft teuren Preis kommt ein weiterer Nachteil: der Stein kann sich verfärben.

Folien oder Farben

Zu guter Letzt können Sie an Ihre aktuelle Küchenrückwand oder direkt an die Wand Folie kleben. Folie ist vergleichsweise zu den meisten anderen Varianten preisgünstiger und flexibel in der Gestaltung. Die meisten Folien sind mit einem dünnen Schutzlaminat bezogen und dadurch fett- und wasserabweisend. Auch hier ist eine einfache Reinigung gewährleistet.

Anders als bei den anderen Materialien, müssen Sie bei Folie genaustens den Untergrund beachten. Dieser muss glatt sein. Wenn Sie Fliesen haben, müssen Sie zunächst eine Verbund- oder Kunststoffplatte anbringen. Folie ist eine günstige Gestaltungs-Alternative. Sie hat eine geringere Lebensdauer, ist weniger hochwertig und in der Regel nicht hitzebeständig.

Die einfachste und günstigste Alternative ist es, die Küchenrückwand mit Latexfarbe zu streichen. Sie können zischen einer transparenten Variante und etlichen Farbtönen ganz individuell entscheiden. Von der Farbe perlt Wasser ab und die Kosten liegen zwischen 10 und 100 Euro.

Sowohl Farbe als auch Folie können Sie je nach handwerklichem Geschick ganz einfach selbst anbringen und schnell und einfach wieder wechseln. Leider bieten sie vergleichsweise nur einen bedingten Schutz.

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