Teakmöbel für Terrasse und Garten

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Teakmöbel genießen einen hervorragenden Ruf. Die besondere Maserung, ihre Haptik und die natürliche goldbraune Farbgebung des Holzes wirken warm und harmonisch. Doch das ist nicht alles: Ob bei klirrender Kälte im Winter oder bei intensiver Sonneneinstrahlung, Teakholzmöbel sind wetterbeständig und daher die perfekten Begleiter für den Garten und die Terrasse. Der Grund dafür ist der hohe Kautschuk- und Ölanteil im Holz, der selbst bei begrenzt auftretender hoher UV-Belastung nachhaltige Schäden verhindert.

Doch trotz seiner Widerstandsfähigkeit sollte Teakholz gut gepflegt werden. Auch gibt es Möbel unterschiedlicher Qualitätsgrade auf dem Markt. Eine genaue Lektüre der Produktbeschreibung wird daher empfohlen. Um die natürliche Lebenszeit von Teak zu verlängern und das Edelholz für den Outdoor-Einsatz zu wappnen, gibt es zudem einige Tricks und Kniffe. Wer diese beachtet, wird sich lange an der Schönheit seiner Teakholzmöbel erfreuen können.

Schönheitskur gegen rissige Oberflächen

Dauerhafte Hitze schadet Teakholz so wie jedem anderen Holz auch. Und doch sind die Schäden dieser langlebigen Möbel weit weniger auffällig als bei anderen Hölzern oder auch Plastikmöbeln. Bei beständig hohen Temperaturen können sich Gartenmöbel aus Teak in ihrer Form leicht verziehen. Zudem sorgt die Austrocknung des Materials für feine Risse in der Oberfläche. Bei feuchtem Wetter können sich gewisse Schönheitsmakel jedoch selbst regulieren. Wer dem Eigenschutz seiner Lieblinge dennoch etwas auf die Sprünge helfen möchte, kann ihn durch die Behandlung mit Pflegeölen unterstützen.
Das Öl sorgt zudem dafür, die natürliche Färbung des Holzes zu erhalten, das mit der Zeit einen leichten Silberton bekommen kann. Doch Vorsicht: Zu gut gemeinte Pflege kann das genaue Gegenteil bewirken. Hochwertiges Teakholz kann durch einen zu dicken Auftrag geschädigt werden. Gerade Materialien aus dem Kernstamm, A- und B-Grade-Teakholz, bedürfen eines sparsamen Einsatzes des Teaköls. Sie haben von Natur aus eine hohe Dichte und verfügen über natürliche Teaköle.

Vorsicht bei C-Grade-Teakholz! Billig-Angebote sind oftmals gar nicht günstig. C-Grade-Teakholz ist mit einem geringeren Härtegrad ausgestattet. Auch die Widerstandsfähigkeit gegen UV-Strahlung ist geringer. Was Sie beim Kaufpreis sparen, legen Sie über die kürzere Lebensdauer schnell oben drauf. (#2)

Vorsicht bei C-Grade-Teakholz! Billig-Angebote sind oftmals gar nicht günstig. C-Grade-Teakholz ist mit einem geringeren Härtegrad ausgestattet. Auch die Widerstandsfähigkeit gegen UV-Strahlung ist geringer. Was Sie beim Kaufpreis sparen, legen Sie über die kürzere Lebensdauer schnell oben drauf. (#2)

Anders sieht es da schon bei C-Graden aus. Junges Teakholz, das einen geringen Härtegrad aufweist, ist weniger witterungsbeständig. Hier fehlt der natürliche Schutz, stattdessen ist in diesem Holz nur ein geringer Anteil an eigenen Ölen enthalten. Ob es sich bei den gekauften Möbeln um Stücke aus A-, B- oder C-Qualität handelt, ist meist schon am Preis zu erkennen.

Wer sich nicht sicher ist, sollte sich im Fachhandel beraten lassen. Der Garteneinrichter GUDEWER ist hierfür ein kompetenter Ansprechpartner. In jedem Fall ist das Holz vor der Behandlung mit Öl gründlich zu reinigen. Ein feuchter Lappen reicht bei einfacher Verschmutzung völlig aus. Nur bei stärkerer Verkrustung sollte zum Putzmittel gegriffen werden. Kernseife eignet sich zu diesem Zweck besonders gut.

Mit gutem Gewissen Teak kaufen

Teakholz-Möbel gab es früher vorwiegend im Kolonialstil. Heutzutage ist das anders und die teakholz-Möbel erobern zunehmend auch unsere guten Wohnstuben. (#3)

Teakholz-Möbel gab es früher vorwiegend im Kolonialstil. Heutzutage ist das anders und die teakholz-Möbel erobern zunehmend auch unsere guten Wohnstuben. (#3)

Assoziierte man früher mit Teak schweren Möbel im Landhaus- oder Kolonialstil, wird das Holz heute flexibel eingesetzt. Leicht kann Teakholz mit modernen Materialien kombiniert und so zum Blickfang werden. Funktionale und Design-Elemente aus Metall und Teakholz sind ein wahrer Hingucker. Zeitlose Eleganz und Belastbarkeit schließen sich eben nicht aus. Immer häufiger wird die einfache Plastikgarnitur hinterm Haus oder auf dem Balkon durch individuell gestaltete Einrichtungen und qualitativ hochwertige Teakmöbel ersetzt. Oft sind solche Garten- und Terrassenmöbel aus Teak über Jahrzehnte verwendbar.

Rattan- und Teakholz-Möbel im Garten und auf der Terrasse sind ein wahrhafter Trendartikel geworden. Haben Sie etwa noch keine? (#4)

Rattan- und Teakholz-Möbel im Garten und auf der Terrasse sind ein wahrhafter Trendartikel geworden. Haben Sie etwa noch keine? (#4)

Dennoch schrecken einige Käufer vor der Anschaffung von Teakholzmöbeln zurück. Immer wieder warnen Umweltschützer massiv vor dem Konsum von Teak. Grund dafür ist die Sorge, dass es sich bei dem verwendeten Material um Holz aus abgeholzten Regenwaldflächen handelt. Stammt das verarbeitete Teakholz jedoch von eigens hierfür angelegten Plantagen, so darf es mit gutem Gewissen gekauft werden.

Auch hier hilft meist ein Blick in die Produktbeschreibung. Nach internationalen Richtlinien zertifiziertes Plantagenholz ist durch ein Gütesiegel erkennbar, das Forest Stewartship Council (FSC). Dieses Siegel steht sowohl in sozialer als auch in ökologischer Hinsicht für einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Teak-Ressourcen. Selbst Umweltorganisationen wie der WWF und Robin Wood empfehlen nach diesen Maßgaben zertifizierte Möbel aus Teakholz.


Bildnachweis: ©Titelbild- Shutterstock: iMoved Studio istock.com – #1 PhanuwatNandee, #2 hanusst, #3 + Titelbild kropic, #4 bonetta

About Author

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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