5 Tipps für eine gelungene Dekoration

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Eine Dekoration hat das Zeug dazu, das Zuhause zu verschönern. Sie sorgt für Gemütlichkeit, Individualität und macht einen Raum komplett. Die folgenden fünf Tipps ergänzen die ausgewählten Möbel um den Faktor Wohlbefinden.

Fünf Tipps für eine großartige Dekoration

“Unser Zuhause soll schöner werden!“ Dieser Ausspruch ist in leicht abgewandelter Form altbekannt. Doch er sagt aus, was eine Tatsache ist: Das Zuhause wird erst mit einer Zusammenstellung aus klassischen und persönlichen Dekorationen wirklich individuell und bietet den Wohlfühlfaktor schlechthin.

Dabei ist es nicht damit getan, einfach ein paar Vasen und Kerzen aufzustellen oder mithilfe der Verwendung von viel Glas dafür zu sorgen, dass ein Haus stilecht wirkt. Die Kombination aus Stil und Gemütlichkeit, aus Individualität und Klassik ist wichtig.

Hier folgen die fünf besten Tipps für die Deko einer Wohnung oder eines Hauses:

  1. Dekoration mit Büchern

    Bücher gerade in manchen Haushalten fast in Vergessenheit und müssen Tablet, Smartphone und E-Book-Reader weichen. Dabei bieten sie nicht nur Informationen, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit zur Deko! Ein Bücherregal, das bis oben hin mit dicken Schmökern, Ratgebern, Fach- und Sachbüchern gefüllt ist, erweckt einen intellektuellen Eindruck und sorgt für Gemütlichkeit. Schon allein der Schall wird durch die Bücher geschluckt und ein Raum wirkt daher gemütlicher.

    Doch es müssen nicht immer die altbekannten Bücherregale sein, die sich an den Wänden bis zur Decke auftun. Ein Regal kann als Raumteiler verwendet und bei ausreichender Tiefe von jeder Seite mit Büchern bestückt werden. Durch die offenen Regalfächer wirkt dieser Raumteiler freundlicher und sorgt für eine harmonische Teilung des Raums.

Bücher können aber auch als Stapel aufgeschichtet werden und bilden unterschiedlich hohe Türme. Hierbei muss auf die Zusammenstellung der Bücher geachtet werden: Allzu bunte Buchrücken machen den Stapel unruhig und lassen dem Auge keine Chance, einen Ruhepol zu finden.

Daher sollten auf solche Bücherstapel besser ähnlich farbige sowie annähernd gleich große Bücher gelegt werden. Geraten die Stapel zu sehr in ein mögliches Schwanken, können dekorative Figuren als Buchstützen dienen.

Bücher müssen nicht in der Versenkung sein, schön platziert lassen sie sich nicht nur als Deko verwenden. ( Foto: Shutterstock-  ImageFlow _)

Bücher müssen nicht in der Versenkung sein, schön platziert lassen sie sich nicht nur als Deko verwenden. ( Foto: Shutterstock- ImageFlow _)

  1. Möbel mit Textilien schmücken

    Die Möbel allein wirken in einem Raum oft kalt und nüchtern. Die Dekoration macht hier den Unterschied und lässt aus einem scheinbaren Möbellager ein Zimmer voller Gemütlichkeit entstehen. Dabei muss niemand in Kissen wohnen, es genügt, wenn einige wenige Kissen auf dem Sofa oder auf dem Sessel dekorativ hergerichtet werden.

Zur textilen Ausstattung zählen aber noch weitere Details. Zu nennen sind hier zum Beispiel Teppiche, die auf bestimmten Stellen im Zimmer platziert werden. Auch Gardinen und Vorhänge werden in den textilen Bereich gezählt und lassen einen Raum gemütlicher werden.

Wohl jeder, der schon einmal umgezogen ist, kennt den Unterschied: Ein Raum ohne Gardinen wirkt trotz der Aufstellung aller Möbel kalt und unpersönlich. Weitaus individueller und vor allem gemütlicher wird es, sobald Gardinen angebracht wurden.

Wichtig bei der Deko mit Textilien ist, dass die Farben nicht zu bunt geraten. Wer sich gefühlt in einem Osterei wiederfindet, wird sich schwerlich wohlfühlen, zumal die verschiedenen Farben eine unterschiedliche Wirkung auf den Menschen haben. Dennoch muss nicht alles in einem Farbton gestaltet werden.

Beim Dekorieren sollte lediglich darauf geachtet werden, dass die Farben innerhalb einer Farbpalette zur Anwendung kommen. Wer mit Kissen wohnen möchte, wählt diese dann farblich ähnlich wie den Teppich oder Decken, die auf die Polstermöbel gelegt werden können.

Ein Sofa ohne Kissen sieht nackt und leer aus. ( Foto: Shutterstock-_ Photographee.eu  )

Ein Sofa ohne Kissen sieht nackt und leer aus. ( Foto: Shutterstock-_ Photographee.eu )

  1. Dekoration mit Zimmerpflanzen

    Mit Kissen wohnen? Deutlich weniger wichtig, als mit Pflanzen zu leben! Dabei sind nicht nur Blumensträuße gemeint, die in Vasen an offensichtlich gut gewählten Stellen platziert werden. Vielmehr geht es um grüne Zimmerpflanzen, die gleich zweierlei Nutzen haben. Sie wirken zum einen positiv auf das Raumklima und sorgen dafür, dass der Sauerstoffgehalt im Raum steigt.

    Zum anderen sind sie dekorativ und können auf den Regalen und Schränken, auf dem Fensterbrett, auf dem Beistelltisch oder anderswo platziert werden. Gleichzeitig ist bei Pflanzen darauf zu achten, dass diese nicht zum Ärgernis werden.

    Wer eine Hängepflanze über dem Esstisch platziert, wird sich schon bald über herablangende Ranken im Nacken ärgern. Pflanzen sollten daher den für sie und für die Hausbewohner passenden Standort bekommen, selbst angemessen groß sein und ggf. gekürzt werden, wenn sie zu groß werden.

Wichtig: In Räumen, die eine Südausrichtung des Fensters haben, sollten keine Pflanzen mit dünnen und empfindlichen Blättern stehen. Die Räume erhitzen sich im Sommer stark, was den Pflanzen nicht bekommen würde. Hier sind Dickblattgewächse deutlich besser geeignet.

Palmenähnliche Pflanzen hingegen wohnen gern in Räumen, die auf der einen Seite viel Licht haben, auf der anderen Seite aber nicht zu warm werden und eine ausreichende Luftfeuchtigkeit bieten. Mit ihnen lässt sich auch das Badezimmer hübsch dekorieren!

Dekoration mit Kissen in Kombination mit Pflanzen schöner und wohnlicher geht es nicht. ( Foto: Shutterstock-Prostock-studio)

Dekoration mit Kissen in Kombination mit Pflanzen schöner und wohnlicher geht es nicht. ( Foto: Shutterstock-Prostock-studio)

  1. Dekoration mit der passenden Beleuchtung

    Nicht nur Kissen sind als Deko für jeden Raum geeignet, auch die passende Beleuchtung ist ein wahrer Allrounder. Gerade im Wohnzimmer sind viele verschiedene Lichtquellen eine gute Idee.

    Ideal ist es, wenn auf eine zentrale Lichtquelle gesetzt wird, die den gesamten Raum oder zumindest eine Hälfte des Raums erhellt. Dazu kommen weitere Lampen und Leuchten, die zum Beispiel als Spot die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt im Raum lenken.

Tisch- und Stehlampen sind ebenso gut geeignet wie Lampen, die in Form von Kerzen auch im ausgeschalteten Zustand sehr dekorativ wirken. Ist die Beleuchtung dann auch noch dimmbar, ist die Dekoration perfekt.

Natürlich hat diese Art der Dekoration auch einen praktischen Nutzen und sollte entsprechend gewählt werden. Es muss möglich sein, dass es im Wohnzimmer nicht nur schön aussieht, sondern dass auch tatsächlich genügend Licht erzeugt wird, um zum Beispiel zu lesen oder Näharbeiten anzufertigen.

Tipp: Mit der richtigen Beleuchtung kommt auch die übrige Dekoration deutlich besser zur Geltung, weil das Auge des Betrachters das Licht gelenkt werden kann.

Beachtet werden sollt, dass große Räume unbedingt eine zentrale Deckenleuchte benötigen, die als Ankerpunkt gilt. Kleine Wohnzimmer hingegen kommen teilweise gänzlich ohne diese Deckenleuchte aus und profitieren von einer indirekten Beleuchtung, die den Raum größer wirken lässt.

Farbige Kissen, passend dazu farbige Decke und zum Schluss noch eine moderne Stehlampe rundet das Bild ab. ( Foto: Shutterstock- Latkn)

Farbige Kissen, passend dazu farbige Decke und zum Schluss noch eine moderne Stehlampe rundet das Bild ab. ( Foto: Shutterstock- Latkn)

  1. Dekorieren mit kleinen Accessoires

    Auch wenn die gesamte Dekoration praktisch durchdacht ist, so werden sich doch im Laufe der Zeit kleine Accessoires ansammeln, die für eine besondere Gemütlichkeit und für Individualität stehen.

    Vasen und Kerzen, ein besonderes Glas in der Vitrine, kleine Figuren usw. lassen den Eindruck von Individualität entstehen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass nie der Eindruck entsteht, es handele sich um eine Ansammlung von Nippes aus aller Welt.

Weitere Tipps für eine großartige Dekoration

  • Vasen aus Glas (bei Benutzung unbedingt darauf achten, das Blumenwasser immer frisch und sauber zu lassen!
  • Dekoteller
  • Bilderrahmen mit Fotos
  • Uhren und Spiegel
  • kleine Figuren
  • saisonale Deko-Artikel: Kerzen, Weihnachtsmänner, Osterhasen, Hexen usw.

Sicherlich gilt aber auch, dass eine tolle Deko für das Haus nicht für alle Menschen gleichermaßen geeignet ist. Viele sind absolute Minimalisten und würden sich mit einer Deko nur überfordert fühlen. Dabei sollte immer beachtet werden, dass die Deko durchaus Rückschlüsse auf die Persönlichkeit der Bewohner zulässt.

Wer sich also mit Dingen umgibt, die ihm oder ihr gar nicht gefallen, erweckt den Anschein, sich zu verstellen. Zudem sollte die Deko auch ruhig praktisch sein: Wer sich lauter Staubfänger in ein Regal stellt, sollte bedenken, dass diese auch regelmäßig gereinigt werden müssen.

Mit diesen tollen Dekotipps kann das Dekorieren der eigenen Wohnung beginnen. Dabei sind viele Deko-Freunde sogar sehr flexibel und dekorieren zumindest das Wohnzimmer beispielsweise nach dem Urlaub neu. So lässt sich das Urlaubsfeeling ein wenig erhalten, was durchaus positiv zu bewerten ist. Warum den Dekoteller nicht mit selbst gesammelten Muscheln und Steinen füllen? Den Ideen sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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