10 Tipps für eine besondere Einrichtung

0

Muss ein Raum oder gar ein ganzes Haus neu eingerichtet werden, fehlt es oft an Inspiration. Wir geben Tipps zur Einrichtung, um sich den professionellen Raumplaner sparen können.

Tipps zur Einrichtung: Darauf kommt es an

Es ist leicht, Tipps zur Einrichtung eines Hauses oder einer Wohnung zu geben und zu sagen, was aktuell Mode ist und was die Einrichtungsprofis aus dem Fernsehen empfehlen. Doch dabei wird nur allzu häufig vergessen, dass neue Einrichtungsideen zwar toll sein mögen, dass diese aber selten die Individualität des Menschen, der hier leben soll, berücksichtigen. Dabei ist ein wirkliches Zuhause doch ein Spiegelbild des Menschen, der in diesen Räumen lebt!

Der Stil und die Art, wie ein Mensch lebt, unterscheiden sich somit stets. Raum- und Wohnungsgrößen sind verschieden, die Lage der Räume im Haus ist nicht immer gleich und auch die Anzahl der Menschen, die in dieser Wohnung leben, variiert. Wie könnten da Einrichtungsideen allgemeingültig gegeben werden? Sie können immer nur Denkanstöße darstellen und somit dazu führen, dass derjenige, der nach Ideen sucht, selbst auf eigene Gedanken kommt und diese kreativ umsetzt.

Letzten Endes kommt es auch auf die Verwendung der Räume an. Ein Wohnzimmer, welches nur zum Fernsehen und Entspannen dient, wird anders eingerichtet als ein Raum, der zugleich als Arbeitszimmer und als Möglichkeit, sich mit Freunden zu treffen, dienen soll. Farben, Textilien und Dekoration werden sich demzufolge unterscheiden.

Die folgenden Tipps zur Einrichtung sind daher nur als Anhaltspunkte zu verstehen und können natürlich individuell angepasst werden:

Es ist leicht, Tipps zur Einrichtung eines Hauses oder einer Wohnung zu geben und zu sagen, was aktuell Mode ist und was die Einrichtungsprofis aus dem Fernsehen empfehlen.Es ist leicht, Tipps zur Einrichtung eines Hauses oder einer Wohnung zu geben und zu sagen, was aktuell Mode ist und was die Einrichtungsprofis aus dem Fernsehen empfehlen.

Es ist leicht, Tipps zur Einrichtung eines Hauses oder einer Wohnung zu geben und zu sagen, was aktuell Mode ist und was die Einrichtungsprofis aus dem Fernsehen empfehlen.(#01)

Bloß nicht nach anderen richten!

Ein Wohnstil ist gerade groß in Mode oder der Raumplaner ist der Meinung, dass ein Zimmer genauso und nicht anders einzurichten ist? Bloß nicht daran festhalten, denn der Bewohner selbst muss sich hier wohlfühlen und soll demnach so wohnen, wie es ihm gefällt. Wohnen heißt nicht nur einfach, ein Dach über dem Kopf zu haben, sondern das Zuhause ist ein Rückzugsort, an dem sich jeder wohl und geborgen fühlen soll.

Das bedeutet aber auch, dass dieser Ort so eingerichtet sein muss, dass er gefällt und nicht wie eine bloße Kopie der aktuellen Wohntrends scheint! Schön wird es erst durch die persönliche Note, die allen Einrichtungsprofis zum Trotz eine ganz andere Wandgestaltung oder neue Art der Inneneinrichtung vorsehen kann, selbst wenn das gerade nicht groß in Mode ist.

Tipps zur Einrichtung sehen zu Recht immer wieder vor, dass alles dafür getan werden sollte, um Räume möglichst groß erscheinen zu lassen.

Tipps zur Einrichtung sehen zu Recht immer wieder vor, dass alles dafür getan werden sollte, um Räume möglichst groß erscheinen zu lassen.(#02)

Räume großzügig wirken lassen

Tipps zur Einrichtung sehen zu Recht immer wieder vor, dass alles dafür getan werden sollte, um Räume möglichst groß erscheinen zu lassen. Gerade bei kleinen Arbeitszimmern oder Küchen kommt es darauf an, eine großzügige Raumwirkung zu erzielen. Möglich wird das neben einer hellen Wandgestaltung vor allem durch eine offene Inneneinrichtung. Möbel sollten freistehend platziert werden, denn die nur allzu oft dicht an die Wände gestellten Möbel verbauen einen Raum optisch. Dennoch hat dies Vorteile, denn so entstehen weder enge Nischen noch Sackgassen, der Platz in der Mitte des Zimmers wird besser ausgenutzt.

Doch wie langweilig ein solcher Raum aussehen kann! Wenn möglich, sollten vorab das Stellen der Kommoden sowie der übrigen Möbel in beiden Varianten geplant werden. Das geht ganz leicht, indem ein Grundriss des jeweiligen Zimmers ausgeschnitten wird und die maßstabsgetreuen Möbel ebenfalls auf diese Weise dargestellt werden. So können die Schnipsel, die für die Möbel stehen, hin- und hergeschoben werden, wodurch erkennbar wird, womit sich die größte Raumwirkung erzielen lässt.

Oft werden Tipps für die Einrichtung gegeben, ohne etwas Grundsätzliches zu berücksichtigen: Ein Raum braucht ein Zentrum.

Oft werden Tipps für die Einrichtung gegeben, ohne etwas Grundsätzliches zu berücksichtigen: Ein Raum braucht ein Zentrum.(#03)

Ein Zentrum in jedem Raum

Oft werden Tipps für die Einrichtung gegeben, ohne etwas Grundsätzliches zu berücksichtigen: Ein Raum braucht ein Zentrum. Das gilt vor allem für das Wohnzimmer, welches deutlich größer und ruhiger wirkt, wenn es ein Zentrum besitzt. Das heißt, dass ein Teil des Raums zum Zentrum gekürt wird (das übrigens nicht in der Mitte liegen muss!), an dem sich die ganze Familie treffen kann.

Meist wird das durch den Couchtisch und das zugehörige Sofa oder einige Sessel geschehen. Wichtig ist, diesen Bereich optisch von den anderen Raumteilen abzugrenzen, das vergrößert den Raum augenscheinlich und lässt ihn gemütlicher werden.

Sei es im Schlafzimmer oder im Wohnzimmer, im Kinderzimmer oder im Flur: Sideboards sorgen für den nötigen Stauraum und komplettieren optisch die Einrichtung.

Sei es im Schlafzimmer oder im Wohnzimmer, im Kinderzimmer oder im Flur: Sideboards sorgen für den nötigen Stauraum und komplettieren optisch die Einrichtung.(#04)

Mehr Stauraum mit Kommoden schaffen

Kommoden oder Sideboards gehören zum Wohnen dazu, allerdings können sie sogar in jedem Raum einen Platz finden. Sei es im Schlafzimmer oder im Wohnzimmer, im Kinderzimmer oder im Flur: Sideboards sorgen für den nötigen Stauraum und komplettieren optisch die Einrichtung.

Hobbydesigner können solche hilfreichen Möbel sogar selber entwerfen und vom Tischler bauen lassen. Das ist vor allem sinnvoll, wenn sie ein Zimmer im Dachgeschoss einrichten wollen, denn hier passen selten Standardmöbel. Die Möbelstücke sollten dort eher filigran sein, damit sie unter den Dachschrägen nicht zu wuchtig oder erdrückend wirken.

Wer sagt denn, dass ein Wohnzimmer immer weiß oder beige sein muss?

Wer sagt denn, dass ein Wohnzimmer immer weiß oder beige sein muss?(#05)

In der eigenen Farbwelt leben

Wer sagt denn, dass ein Wohnzimmer immer weiß oder beige sein muss? Dass für das Arbeitszimmer Blau die beste Farbwahl ist? Auch wenn bekannt ist, wie welche Farben auf Menschen wirken, sollte sich jeder doch vor allem wohlfühlen, und wenn das bedeutet, dass das Wohnzimmer in einer Mischung aus Grün und Rot gestrichen wird, dann zeigt sich darin eben diese ganz persönliche Farbvorliebe.

Tipps zur Farbgebung einzelner Räume finden sich im Internet zur Genüge. Wichtig ist dabei aber immer, dass die Farbe nicht nur heute gefallen muss, denn sicherlich möchte nicht jeder in kurzer Zeit schon wieder renovieren müssen. Dennoch darf eine Wohnung ruhig bunt und kreativ sein. So lässt sich ein Raum farblich anders gestalten und es finden sich die Farbtöne, die am besten gefallen. Das geht ganz leicht, indem Farbproben besorgt und eigene Mischungen vorgenommen werden.

Nur der Wohnungsbesitzer selbst bestimmt, wie die Wohlfühl-Farbwelt aussehen soll und schafft mit den gewählten Farben Gemütlichkeit und eine optische Verbindung zu sich selbst. Vielleicht geht es auch ganz besonders kreativ und es werden Highlights durch Wandtattoos oder selbst gestaltete Bilder gesetzt? Zurückhaltung ist nicht nötig, zumal sich die Farben in der Regel leicht wieder überstreichen lassen.

Es gibt in Ihrem Zuhause Mauervorsprünge, halbe Wände oder Stützpfeiler unter dem Dach?

Es gibt in Ihrem Zuhause Mauervorsprünge, halbe Wände oder Stützpfeiler unter dem Dach?(#06)

Architektur des Hauses nutzen

Es gibt im Zuhause Mauervorsprünge, halbe Wände oder Stützpfeiler unter dem Dach? Hervorragend, schon fast niemand Tipps zur Einrichtung, denn diese architektonischen Besonderheiten lassen sich wunderbar in die Gestaltung der Innenräume integrieren. Sie lassen sich als Raumteiler oder optisches Highlight einplanen, zur Dekoration oder zum Aufstellen kleiner Gegenstände nutzen. Stützpfeiler und Balken aus Holz lassen einen Raum wunderbar rustikal wirken, hier lässt sich der echte Landhausstil gestalten.

Ein Licht aufgehen lassen

Die richtige Beleuchtung ist das A und O bei einer Einrichtung, daher darf sie in den Tipps nicht fehlen. So lassen sich mit einem Spot Akzente auf einen bestimmten Bereich oder auch nur auf einen Gegenstand setzen. Dimmbare Leuchten im Wohnzimmer oder eventuell auch im Schlafzimmer sind ebenfalls herrliche Akzentgeber. Alle Bereiche, in denen sich die Familie häufig aufhält, sollten besonders gut beleuchtet und mit Glühlampen, die mit der Bezeichnung „Tageslicht“ versehen sind, ausgestattet werden. Vor allem in den trüben Wintermonaten weiß jeder eine gute Beleuchtung zu schätzen!

Die richtige Beleuchtung ist das A und O bei einer Einrichtung, daher darf sie in unseren Tipps nicht fehlen.Die richtige Beleuchtung ist das A und O bei einer Einrichtung, daher darf sie in unseren Tipps nicht fehlen.

Die richtige Beleuchtung ist das A und O bei einer Einrichtung, daher darf sie in unseren Tipps nicht fehlen.(#07)

Raumtrenner einsetzen

Manche Räume sind zu groß, um nur als Wohnzimmer oder Schlafzimmer genutzt zu werden. Hier lässt sich durch die Nutzung eines Raumteilers deutlich mehr aus dem Raum herausholen, der somit in zwei Bereiche geteilt wird. Die Trennung des Raums kann durch einzelne Möbel vorgenommen werden: Ein Bücherregal ist ein gutes Beispiel und kann ein großes Wohnzimmer wunderbar in einen Wohn- und einen Arbeitsbereich teilen.

Auch durch einen Paravent können verschiedene Bereiche optimal getrennt werden. Vorsicht: Hohe Raumtrenner nur bei wirklich großen Räumen einsetzen, ansonsten entstehen optisch zwei sehr kleine Bereiche. Ein kleiner Raum wird besser mithilfe eines halben Raumtrenners geteilt, der den Blick in den dahinterliegenden Bereich zulässt.

Es muss nicht immer der Neukauf der Möbel sein. Auch die vorhandenen Möbel können wieder aufpoliert werden oder bekommen einen ganz neuen Anstrich.

Es muss nicht immer der Neukauf der Möbel sein. Auch die vorhandenen Möbel können wieder aufpoliert werden oder bekommen einen ganz neuen Anstrich.(#08)

Möbel selbst neu gestalten

Es muss nicht immer der Neukauf der Möbel sein. Auch die vorhandenen Möbel können wieder aufpoliert werden oder bekommen einen ganz neuen Anstrich. Das ist zum Beispiel möglich, wenn Heimwerker die Teile abschleifen und mit hochwertiger Farbe neu streichen.

Tipps zur Einrichtung

sehen zwar meist vor, sich mit neuen Möbeln einzudecken – doch warum? Wer mit dem Platzangebot der Möbelstücke zufrieden ist und sich diese wunderbar in die Wohnung einpassen, reicht ein neuer Anstrich für eine umfassende Renovierung völlig aus. Wichtig ist, dass sich auch ein Hobbyheimwerker hierbei Rat vom Profi holt, sofern noch keine Erfahrung mit dem Abschleifen und Neustreichen vorhanden ist, ansonsten droht eventuell doch noch der Neukauf.

Keine Stile mischen

Es gefallen verschiedene Wohnstile? Vorsicht beim Mischen derselben, denn meist harmonieren die verschiedenen Eigenschaften der Wohnstile nicht unbedingt gut miteinander. Wer den Landhausstil liebt, kann diesen durchaus rustikal angehauchen. Doch ein klassischer und ein minimalistischer Stil werden sich kaum miteinander vereinbaren lassen.

Generell sollten trotz aller Tipps zur Einrichtung Stile nicht zu frei gemixt werden, denn dies wirkt unruhig, unüberlegt und wenig harmonisch.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Koksharov Dmitry -#01: Photographee.eu -#02: Breadmaker -#03: Breadmaker -#04: New Africa -#05:Zastolskiy Victor -#06: Breadmaker -#07: SPACE_MICROBE-#08: RUZvOLD

About Author

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

Leave A Reply