Biedermeier-Möbel: immer noch schick und gemütlich!

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Möbel sind in der Biedermeier-Epoche funktionell und dienen nicht mehr in erster Linie repräsentativen Zwecken, sondern vor allem der Gemütlichkeit des eigenen Heims. Die äußeren Formen sind klar. Es gibt wenig Verzierungen. Es soll vor allem das Material zum Ausdruck kommen. Sie sind stark vereinfachte klassizistische Formen mit wenig bis keinem Dekor, so kommt die Maserung des Holzes zur Geltung. Biedermeiermöbel sind praktisch, schlicht, harmonisch in den Proportionen und handwerklich gut gearbeitet.

Solche Tische uns Stühle, wie etwa bei Antik-Held.de auch im Web zu bestellen, sind auch eine Zierde jeder modernen Einrichtung.

Die Entwürfe wirken, als hätte jemand ein Möbel des Empire genommen und sie stark zurückgehalten; wieder andere Möbel haben Einflüsse des englischen Möbeltischlers Sheraton. Sparsam verzierte hölzerne Möbel werden umrahmt von Stoffen und Papiertapeten in freundlichen Mustern und Farben, häufig mit geblümtem Streifenmuster.

Diese Hölzer waren im Biedermeier beliebt

Helle Holzarten wie Birke, Kirsche, Birne, Nussbaum, Pappel und Eibe sind im Biedermeier sehr beliebt, in Norddeutschland wird auch Mahagoni und Walnuss verarbeitet. Die Hölzer werden kontrastierend eingesetzt. Ebenholz war zu teuer, daher färbte man oft andere Hölzer dunkel. Intarsien sind im Biedermeier selten und werden, wenn überhaupt, nur sehr sparsam eingesetzt. Alles zielt auf eine glatte polierte Oberfläche ab, bei der die Maserung sehr schön hervortritt. Glatte, ruhige Flächen, ausgewogene Proportionen, der fast einzige Schmuck ist die lebhafte Zeichnung des Furniers.

Möbelstoffe sind häufig geblümt und gestreift, bevorzugt in grün und blau. Die gepolsterten Sitzflächen der Stühle sind bezogen mit einfachem Samt oder gestreiftem Organza. Die Linien der Stühle sind leicht geschwungen. Sie sollen bequem sein und lange halten. Im Zentrum des Raumes steht das Sofa.

Der Biedermeier-Tisch: Seinerzeit das wichtigste Möbelstück!

Das wichtigste Möbelstück des Biedermeier war der Tisch, um den sich die Familie versammeln konnte. Doch noch wichtiger ist der Tisch. An ihm kann die ganze Familie Platz nehmen. Es dominieren runde oder ovale Formen, die Platte ruht meist auf einem massigen Mittelfuß. Es gab sie als Couchtisch, Esstisch oder Beistelltisch. Allen gemeinsam: Ihr reizender Anblick. Besonders zweckmäßig sind die ausziehbaren Esstische, die im Handumdrehen zusätzlichen Platz schaffen, wenn unerwarteter Besuch kommt.

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Hans-Jürgen Schwarzer

Hans-Jürgen Schwarzer (Link Google+) leitet die Online-Agentur schwarzer.de software + internet gmbh. Als Unternehmer und Verleger in Personalunion wie auch als leidenschaftlicher Blogger gehört er zu den Hauptautoren von startup-report.de. Innerhalb seiner breiten Palette an Themen liegen dem Mainzer Lokalpatriot dabei vermeintlich „schräge“ Ideen oder technische Novitäten besonders am Herzen.

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