Kronkorken wieder verschließen, Nierentische & Co.: „Voll Fifties, oder was?”

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Kronkorken wieder verschließen, Nierentische und die Fifties. Was soll es da für Gemeinsamkeiten geben, fragt man sich, wenn man zum ersten Mal mit dieser Kombination konfrontiert wird. Doch Kronkorken und Nierentische haben mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick vermutet, den Beide hatten ihre Renaissance in den Fifties, den 1950er-Jahren. Auch die Zeit des Wirtschaftswunders genannt.

Nierentische: Ein Synonym für die Fifties

Während der Zeit des Nationalsozialismus herrschte in der Architektur ein sehr gerader und auch bombastischer Baustil vor. Die Gebäude waren riesig und sollten vor allem Eindruck machen. Dies spiegelte sich auch bei der Inneneinrichtung in den Wohnungen wieder. Hier kamen aber auch noch Einflüsse aus der Bauhaus- und Biedermeierzeit hinzu.

Nach dem Ende des Krieges begann in Deutschland die Zeit des Wiederaufbaus und man wollte die vergangenen, schrecklichen Jahre möglichst vergessen.

Dies spiegelte sich auch bei der Inneneinrichtung von Wohnungen wieder. Unter anderem in dem Nierentisch, aber auch bei vielen anderen Einrichtungsgegenständen. Der Nierentisch wurde geradezu zu einem Synonym für die Fifties. Charakteristisch für den Nierentisch, ist die namensgebende Nierenform. Der Nierentisch verfügt über drei, schräg gestellte Beine, die sich von oben nach unten verjüngen. Die Tischplatte bei einem Nierentisch bestand meist aus mosaikartig angeordneten Fliesen oder einer einfachen Beschichtung aus Resopal.

In der heutigen Zeit erlebt der Nierentisch eine neue Blütezeit. In den Möbelhäusern, bei den Versandhändlern im Internet, aber auch auf Flohmärkten werden sehr hohe Preise für einen Nierentisch verlangt.

Der Kronkorken und die Fifties

Der Kronkorken wurde zwar bereits im Jahr 1892 in den USA zum Patent angemeldet, setzte sich in Deutschland allerdings nur zögernd durch. Lange Zeit wurden Flaschen mit dem klassischen Bügelverschluss verschlossen.

In den Fifties begann die Blütezeit des Kronkorken und damit entstand auch die Frage, ob man Kronkorken wieder verschließen kann. Um einen Kronkorken wieder zu verschließen, braucht man einen so genannten Kronkorken Verschließer. Diese Tools gibt es unterschiedlichen Preisklassen und Qualitäten.

Während einige Leute einen Kronenverkorker nur dazu benötigen um unterwegs eine Flasche mit dem Kronkorken wieder zu verschließen, haben beispielsweise Büros, mit vielen Mitarbeitern ganz andere Ansprüche. Dort will man Kronkorken wieder verschließen, um zum Beispiel mitgebrachte Getränke frisch zu halten. Dementsprechend unterscheiden sich die Kronkorkenverschließer auch in der Ausführung sehr voneinander.

Für unterwegs braucht man ein kleines, handliches Gerät zum Kronkorken wieder verschließen, während es im Büro ein stationärer installierter Kronkorken Verschließer sein kann, der in der Büroküche steht.

Wo kann man Tools zum Kronkorken wieder verschließen kaufen?

Kronkorken Verschließer kann man zum Beispiel im Internet kaufen. Die besten Möglichkeiten, ein Gerät zum Kronkorken wieder verschließen zu erstehen, bieten die großen Online-Handelsplätze Amazon oder Ebay. Doch auch viele kleinere Shops haben Kronenverkorker in ihrem Sortiment.

Trotz der vermeintlichen Unterschiede zwischen einem Nierentisch und einem Kronkorken, gibt es doch Gemeinsamkeiten. Beide kamen in den Fifties in Gebrauch. Während der Nierentisch heute eine neue Blütezeit erlebt, konnte der Kronkorken ab den Fifties einen konstant steigenden Siegeszug vorweisen. Und aller Voraussicht nach, wird sich der Siegeszug des Kronkorken fortsetzen und der Bedarf an Kronkorken Verschließern steigen.


Bildnachweis: © morguefile.com – jppi

About Author

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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