Flachbildfernseher: Rahmen lassen oder einfach an die Wand hängen?

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Flachbildfernseher gehören inzwischen zum Alltag dazu – moderne Möbel haben nicht einmal mehr die Tiefe, um einen normalen Fernseher mit nach hinten gehender Technik unterzubringen. Doch nicht in jedem Fall soll der Fernseher auf einem Schrank oder einer Kommode stehen. Viele Menschen entscheiden sich – gerade bei sehr großen Modellen – dafür, das Gerät an die Wand zu hängen. Nun stellt sich allerdings die Frage, ob es sich für die bessere Ansicht lohnt, den Flachbildfernseher rahmen zu lassen oder ob nicht doch eher das Gerät wie es ist an die Wand gehängt wird. Wir stellen im Folgenden neun verschiedene Einrichtungsideen mit und ohne Rahmung vor.

1. Einrichtungstipp: Flachbildfernseher klassisch auf dem Fernsehschrank untergebracht

1. Einrichtungstipp: Flachbildfernseher klassisch auf dem Fernsehschrank untergebracht

1. Einrichtungstipp: Flachbildfernseher klassisch auf dem Fernsehschrank untergebracht

Wer sich dazu entscheidet, das TV-Gerät auf einem klassischen Fernsehschränkchen bzw. einer kleinen Kommode unterzubringen, braucht sich über eine Rahmung keine Gedanken zu machen. Das Gerät wirkt hier für sich und muss nicht separat als Blickfang gestaltet werden. Das hier gezeigte Fernsehgerät passt sich hervorragend durch das graue Gehäuse in die übrige Gestaltung des Wohnzimmers ein. Die Wand ist in Weiß und Grau gehalten, Fußboden und Möbel sind in Weiß und bilden damit einen Kontrast zu diesem Fernsehgerät. Damit der gesamte Raum nicht zu kühl wirkt, gibt es Akzente in Braun: Die bodentiefe Terrassentür und der Esstisch werten den Raum auf und bringen Wärme hinein.

2. Einrichtungstipp: Flachbildfernseher in großem Stil rahmen lassen

2. Einrichtungstipp: Flachbildfernseher in großem Stil rahmen lassen

2. Einrichtungstipp: Flachbildfernseher in großem Stil rahmen lassen

Hier zeigt sich, dass ein Flachbildfernseher keinen eigenen Rahmen braucht, sondern auch perfekt in die Wohnumgebung eingebunden werden kann. Dadurch, dass hier eine Nische an der Wand vorhanden ist, die praktisch einen Rahmen aus baulicher Sicht darstellt, kann der Fernseher einfach angehängt werden. Damit eine bessere Sicht auf das Bild möglich ist, wurde das Gerät schräg nach unten und zum Sofa hin gerichtet. Die integrierte Lichtleiste im oberen Teil der Rahmung bewirkt, dass der Fernseher auch dann ideal zur Geltung kommt, wenn er nicht genutzt wird. Er bekommt damit die Wirkung eines Wandgemäldes. Der untere Teil des Baurahmens wurde schwarz gestaltet und bildet damit eine Einheit mit dem TV-Gerät.

3. Einrichtungstipp: Barocke Luxus-Wohnwand mit Fernseher

3. Einrichtungstipp: Barocke Luxus-Wohnwand mit Fernseher

3. Einrichtungstipp: Barocke Luxus-Wohnwand mit Fernseher

Dieses Wohnzimmer hat etwas von einem barocken Aufenthaltsraum. Bewusst wurden Farben und Möbel im Vintage-Stil ausgewählt, auch die Wohnwand ist in dieser Art und Weise gestaltet. Der hier aufgestellte Flachbildfernseher wird praktisch eingerahmt und stellt einen intensiven Kontrast zu den altertümlichen Möbeln dar. Farblich passt er sich perfekt in das Zimmer ein, wobei sich die Farbgebung in kleinen Details des Raumes wiederfindet. Dieses TV-Gerät braucht keinen anderen Rahmen als den hier zu sehenden Schrank, wobei es auch durch die Formgebung einen Kontrast zu den Möbeln stellt.

4. Einrichtungstipp: Fernseher statt Gemälde an der Wand

4. Einrichtungstipp: Fernseher statt Gemälde an der Wand

4. Einrichtungstipp: Fernseher statt Gemälde an der Wand

In diesem Zimmer dürfte jeder angesichts der barocken Möbel mit einem großen Gemälde an der Wand rechnen. Der Flachbildfernseher hier auf dem Bild hat auch einen solchen bekommen. Dieses „Gemälde“ zeigt allerdings keine bestimmte Situation, sondern bewegte Bilder – wie für ein TV-Gerät eben typisch. Die Einbindung des Gerätes in das Zimmer ist beispielhaft und zeugt von großer Kreativität sowie von Stilbewusstsein. Dabei wurde der Fernseher bewusst mit einer geringen Bilddiagonale gewählt, der Rahmen ist dafür umso größer. Somit ergibt sich das Bild eines Kunstgegenstandes, der sein Geheimnis dank technischer Möglichkeiten offenbart.

5. Einrichtungstipp: Bewegte Bilder versus Standbilder: der Flachbild-TV zwischen Miniaturbildern

5. Einrichtungstipp: Bewegte Bilder versus Standbilder: der Flachbild-TV zwischen Miniaturbildern

5. Einrichtungstipp: Bewegte Bilder versus Standbilder: der Flachbild-TV zwischen Miniaturbildern

Auf diesem Foto zeigt sich, dass ein Fernseher im Wohnzimmer nicht zwingend als separater Gegenstand zu betrachten ist. Das Gerät muss kein Blickfang sein und eine eigene Wand für sich beanspruchen. Die meiste Zeit des Tages ist der Fernseher ohnehin ausgeschaltet, daher kommt es darauf an, ihn für diese Zeit perfekt in den Raum einzubinden. Wie auf dem Foto hier ersichtlich, ist dies leicht möglich. Der Fernseher selbst stellt praktisch das größte Bild dieser Serie dar. In verschiedenen Größen und Formaten wurden kleine Bilder aufgehängt, die durch das verwendete Passepartout dem TV-Gerät ähneln. Während die kleinen Bilder in Grau gehalten und mit einem schwarzen Rahmen versehen sind, zeigt der Fernseher im ausgeschalteten Zustand ein schwarzes Bild und besitzt selbst ein graues Gehäuse. Hier findet sich ein abgestimmtes Design in Perfektion, zumal die Einrichtung des übrigen Wohnzimmers farblich und stilistisch ebenfalls wunderbar mit der derart gestalteten Wand harmoniert.

6. Einrichtungstipp: Rahmen aus Holz für den Blickfang im Blickfang

6. Einrichtungstipp: Rahmen aus Holz für den Blickfang im Blickfang

6. Einrichtungstipp: Rahmen aus Holz für den Blickfang im Blickfang

Der modern gestaltete Raum zeigt sich mit einer dunklen Wand in Steinoptik, an die ein Flachbildfernseher mit breitem Rahmen gebracht wurde. Der helle, warme Holzton des Rahmens stellt einen angenehmen Kontrast zum kühlen Schwarz des Fernsehers sowie des Arbeitstisches dar. Dabei ist die Farbe des Holzrahmens als Variation zum Laminat- oder Parkettfußboden zu sehen. Damit der Raum insgesamt ein wenig von seiner Leichtigkeit zurückgewinnt, wurde auf einen weißen Teppich ebenso gesetzt wie auf weiße Accessoires. Die Fernsehwand wird indirekt durch Wandleuchten erhellt und präsentiert sich damit als Blickfang des gesamten Zimmers.

7. Einrichtungstipp: Modern, kühl und wohnlich: Flachbildfernseher ohne Rahmen vor türkiser strukturierter Medienwand

7. Einrichtungstipp: Modern, kühl und wohnlich: Flachbildfernseher ohne Rahmen vor türkiser strukturierter Medienwand

7. Einrichtungstipp: Modern, kühl und wohnlich: Flachbildfernseher ohne Rahmen vor türkiser strukturierter Medienwand

Die Wand in Türkis mit den Querstreifen als Unterbrechung dient als Basis für den Fernseher, der sich an der gebogenen Wand präsentiert. Die gerade Form des Geräts stellt damit das Gegenstück zu dieser Wand dar, die im leichten Bogen als Raumteiler fungiert. Insgesamt wirkt der Raum eher kühl, denn die Farben Türkis und Weiß bringen keine Wärme in den Raum. Bewusst gewählte Accessoires wie die pinkfarbenen Blumen hingegen gestalten diesen Raum wohnlich, sodass er als perfekte Unterkunft für heiße Sommermonate wirkt. Die gemütliche Wohnlandschaft sowie der helle Holzfußboden sorgen aber dafür, dass sich Bewohner und Gäste auch im Winter wohl und geborgen fühlen werden.

8. Einrichtungstipp: Flachbild-Fernseher als Business-Ausstattung

8. Einrichtungstipp: Flachbild-Fernseher als Business-Ausstattung

8. Einrichtungstipp: Flachbild-Fernseher als Business-Ausstattung

Kühles Glas, der hoch aufgehängte Fernseher sowie die kleinen Lampen an langen Seilen lassen diesen Raum kühl und wie eine Hotellounge wirken. Im Gegensatz dazu wurde auf Polstermöbel in Violett gesetzt. Außerdem gibt es den hellen Holzfußboden, dessen Farbe sich an den Holzverkleidungen der Wände wiederfindet. Der Flachbildfernseher braucht hier keinen Rahmen, er wirkt für sich allein, allerdings eher als Möglichkeit, sich Informationen zu holen. Für einen gemütlichen Fernsehabend ist weder die Art der Aufhängung an der Wand noch die Gestaltung des Raumes gedacht.

9. Einrichtungstipp: Moderne Einrichtung mit Flachbild-Fernseher als Glanzlicht

9. Einrichtungstipp: Moderne Einrichtung mit Flachbild-Fernseher als Glanzlicht

9. Einrichtungstipp: Moderne Einrichtung mit Flachbild-Fernseher als Glanzlicht

Ein Fernseher kann und darf ruhig das Highlight einer ganzen Wand sein. So wie in dem vorliegenden Fall, bei dem der Fernseher, der an dieser Stelle auch keines Rahmens bedarf, die gesamte Wand dominiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Einrichtungsideen ist das Gerät hier aber nicht in einer Größe gewählt worden, die für eine gewisse Dominanz sorgt und keinen Raum für andere Ideen zulässt. Das schwarze Gehäuse des Gerätes auf der weißen Wand ist Design genug und passt sich wunderbar in die übrige Einrichtung ein. Diese wurde gänzlich in Weiß und Schwarz sowie in verschiedenen Grautönen gehalten. Damit entsteht ein kühler Eindruck, der aber durch die Pflanze hinter der Couch wieder abgemildert wird.

Flachbildfernseher können für sich allein wirken oder werden gerahmt. Ein solcher Rahmen muss allerdings mit der übrigen Einrichtung harmonieren und sollte sich farblich und in seinem Format im Zimmer wiederfinden. Ansonsten gilt für die modernen Geräte, dass sie ohne weiteres Zutun ihre Wirkung entfalten und einen Raum ergänzen bzw. zu etwas ganz Besonderem machen können. Je nach Wohnidee kann das Zimmer gemütlich oder eher geschäftsmäßig gestaltet werden, das TV-Gerät muss auch nicht zwangsläufig im Wohnzimmer untergebracht sein. Moderne Möbel lassen diverse Aufstellmöglichkeiten zu, wobei das Anbringen an der Wand sowohl Platz im Raum als auch für neue Ideen zulässt.


Bildnachweis: © #1 + #2 + #6 + #7 + #8 Photographee.eu, #3 + #4 + #5 ostap25, #9 castelberry

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Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne – immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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