Hot Tub für den Garten: Diese Unterschiede gibt es

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Einfach im Garten im Wasser liegen und entspannen? Hot Tubs machen das möglich und können sogar von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden. Das moderne Badefass ist aber nicht immer gleich.

Hot Tubs für den Garten: Vorteile und Funktionsweise

Hot Tubs sind Badefässer, die eigentlich aus dem skandinavischen Raum stammen. Sie sollen eine heiße Quelle nachbilden und das Entspannen ermöglichen. Hot Tubs werden draußen im Garten aufgestellt und sind keine Erfindung der Neuzeit.

Vielmehr ist das moderne Badefass eine Fortführung der Tradition vergangener Jahrhunderte. Allerdings bestehen die heuten Hot Tubs nicht mehr nur aus Holz. Edelstahl, Glasfaser und unterschiedliche Holzarten werden so kombiniert, dass die Nutzer so lange wie möglich Freude an ihrem Hot Tub haben.

Das ursprüngliche Badefass besaß keine Massagedüsen, die heutigen Varianten der gut ausgestatteten Hot Tubs hingegen auf Wunsch schon. Dem Entspannen steht nichts mehr im Wege!

Der externe Ofen befindet sich, wie der Name schon sagt, außerhalb des Holzfasses. ( Foto: Shutterstock- _ M-Production )

Der externe Ofen befindet sich, wie der Name schon sagt, außerhalb des Holzfasses. ( Foto: Shutterstock- _ M-Production )

Vorteile der Hot Tubs

Hot Tubs im Garten sind zum Entspannen einfach perfekt. Der eingebaute Holzofen, der das Wasser erwärmen soll, sorgt für die richtige Stimmung. Gleichzeitig ist das Design der Hot Tubs modern und wertet den Garten auch optisch auf. Hier kommt das richtige Urlaubsfeeling auf!

Zu den Vorteilen zählen aber auch die folgenden:

  • kein Starkstrom nötig dank Wärme aus dem Holzofen
  • verschiedene Größen und Wärmequellen erhältlich
  • Varianten mit oder ohne Massagefunktion erhältlich
  • leichte Reinigung möglich
  • Aufwertung von Grundstück und Garten
  • Entspannung unabhängig von Öffnungszeiten und Pandemieregelungen

So funktionieren Hot Tubs

Die Funktionsweise der Hot Tubs ist leicht erklärt: Hier wird Wasser über den Holzofen aufgeheizt, der sich intern oder extern befindet. Damit ist kein teurer Strom nötig. Rauch wird über einen kleinen Schornstein abgeleitet, was zusätzlich für eine heimelige Stimmung sorgt.

Das Beheizen erfolgt am besten über Brennholz aus Fichte oder Birke, dieses Holz brennt schnell und sorgt damit rasch für die nötige Hitze. Binnen eineinhalb Stunden ist das Wasser im Durchschnitt auf 37 bis 40 °C erwärmt, sodass der Badespaß beginnen kann. Allerdings ist hier sehr viel Wasser nötig, denn ein Badefass fasst etwa 1.500 Liter Wasser! Dies hat wiederum den Vorteil, dass das Wasser nur langsam wieder abkühlt.

Hot Tubs gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen ( Foto: Shutterstock- venot )

Hot Tubs gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen ( Foto: Shutterstock- venot )

Unterschiede bei Badefässern

Hot Tubs unterscheiden sich u.a. beim Material: Varianten aus Glasfaser oder Kunststoff sind erhältlich. Holz dient der Verkleidung des Badefasses. Unterschiede bestehen aber auch in der Größe und damit in der Anzahl der Personen, die gleichzeitig im Badefass Spaß haben können.

Kleine Modelle eignen sich nur für rund vier bis sechs Personen, während in den großen Varianten bis zu 8 Personen Platz finden. Letztere sind damit ideal, wenn die ganze Familie im Wasser entspannen möchte.

Da ein Badefass einen hohen Rand besitzt, wird es auch nicht so schnell zur Gefahrenquelle für Kinder, dennoch sollten diese natürlich keine Möglichkeit bekommen, unbeaufsichtigt den Rand des Fasses zu erklimmen.

Der größte Unterschied ist der Holzofen

Hot Tubs sind meist mit einem Holzofen ausgestattet. Dieser ist entweder in die Wanne integriert oder wird außerhalb platziert. Die integrierte Variante lässt sich so platzsparender aufstellen und ist auch für kleinere Gärten oder Terrassen geeignet.

Hier ein Vergleich:

    1. Interner Holzofen

      Die Heizung befindet sich bei dieser Variante im Badefass, welches mit Wasser gefüllt wird und bei dem der Ofen komplett mit unter Wasser gesetzt wird. Somit ist es möglich, dass der Ofen seine Wärme direkt an das Wasser abgibt.

      Nach dem Heizen muss die Asche entsorgt werden, was ganz einfach über eine Ascheschublade möglich ist. Über diese lässt sich auch die Luftzufuhr in den Ofen regulieren, von dieser hängt die Feuerintensität ab. Besonders vorteilhaft ist an einem internen Ofen, dass hierfür kein separater Platz benötigt wird.

      Die Wärmezirkulation ist durch die integrierten Rohre einfach möglich und auch während des Bades kann bequem holz nachgelegt werden. Das wird immer dann nötig, wenn das Feuer nicht mehr richtig brennt oder wenn es noch einmal aufflackern soll, damit das Wasser stärker erwärmt wird. Nachteilig ist der geringere Platz im Badefass, da hier immerhin ein Teil für den Ofen aufgewendet werden muss.

Hot Tubs lassen sich sowohl von außen als auch innen beheizen ( Foto: Shutterstock- Mark Simpson Images )

Hot Tubs lassen sich sowohl von außen als auch innen beheizen ( Foto: Shutterstock- Mark Simpson Images )

  1. Externer Holzofen

    1. Der externe Ofen befindet sich, wie der Name schon sagt, außerhalb des Holzfasses. Verwendet werden hierbei hitzebeständige Schläuche zur Verbindung des Ofens mit dem Badefass. Die natürliche Zirkulation bewirkt, dass sich das Wasser, das einen Raub des Tubs füllt, erwärmt, wenn es sich auf gleicher Höhe mit dem Heizraum befindet.Der Ofen wird mit Wasser gefüllt, danach beginnt der Heizvorgang. Über den unteren Schlauch wird das kalte Wasser in den Ofen geleitet, dort erwärmt und über den oberen Schlauch wieder in das Fass zurückgeführt. Dieser Funktionsweise liegt die Tatsache zugrunde, dass Wärme immer nach oben steigt.
      Doch das funktioniert nicht immer wie gewünscht, denn wenn sich Badezuber und Ofen nicht auf gleicher Höhe befinden, ist eine Pumpe nötig, die das Wasser in die jeweilige Richtung pumpt.

      Wichtig ist darauf zu achten, dass sowohl Ofen als auch die Zu- und Ablaufverbinder aus V4A Edelstahl bestehen. Nur so kann maximale Haltbarkeit und auch der optionale Betrieb mit Salzwasser gewährleistet werden. Hersteller, die auf Langlebigkeit setzen, liefern diese Materialien bereits in der Standardkonfiguration aus.

      Doch externe Öfen haben noch weitere Vorteile, denn sie bieten mehr Platz im Hot Tub, weil dieser nicht für den Ofen aufgewendet werden muss. Sie sind leicht zugänglich und können einfach gereinigt werden. Nachteilig ist der höhere Platzbedarf, was in einem kleinen Garten oft schwer zu realisieren ist. Kenner sprechen davon, dass der Hot Tub mit dem externen Holzofen das Badefass für die pure Entspannung ist und man sich angeblich wie in einem Sessel vor dem Kamin fühlen würde.

Der externe Ofen befindet sich, wie der Name schon sagt, außerhalb des Holzfasses. ( Foto: Shutterstock- _ M-Production )

Der externe Ofen befindet sich, wie der Name schon sagt, außerhalb des Holzfasses. ( Foto: Shutterstock- _ M-Production )

Welche Variante bei den Öfen ist die schnellere?

Meist wird angenommen, dass der interne Ofen das Badefass schneller erwärmt als die externe Variante, weil er sich im Inneren des Fasses befinden würde. Doch ganz einfach ist es nicht, Vergleiche haben gezeigt, dass beide Möglichkeiten, je nach Umgebungsvoraussetzungen, das Wasser gleich schnell erwärmen.

Die Ofenleistung wird in Kilowatt angegeben und kann bei der Kaufentscheidung als Vergleich herangezogen werden. Die oben genannte Zeit von eineinhalb Stunden, innerhalb denen etwa 1000 Liter Wasser erwärmt werden, bezieht sich auf einen Ofen mit ca. 30 kW Leistung.

Weitere Unterschiede bei Badefässern

Es gibt noch mehr Unterschiede, die bei Badefässern zu berücksichtigen sind. Diese beziehen sich zum Beispiel auf die Ausstattung. Es gibt Modelle mit und ohne Massagedüsen. Sind diese Düsen integriert, können sie auf Wunsch zugeschaltet werden und lassen das Badefass zum Whirlpool werden. Damit sind diese Fässer allerdings auch um einiges teurer.

Zudem ist es möglich, den Badezuber mit einer Beleuchtung auszustatten, auch darin unterscheiden sich die Angebote. Die Beleuchtung lässt noch mehr Entspannung zu und sorgt für ein anheimelndes Licht beim Badegenuss. Wer sich also rundum wohlfühlen möchte, kann die Komplettausstattung wählen, muss dann allerdings auch tiefer in die Tasche greifen.

Ein Vergleich der Ausstattungen und Kaufkonditionen ist unbedingt ratsam! Grundsätzlich muss jedoch darauf geachtet werden, dass Sowohl Massagesysteme und Beleuchtung Tüv geprüft und zertifiziert sind. Da wo Wasser und Strom aufeinandertreffen sollte definitiv nicht gespart werden. Hier gibt es zwischen den unterschiedlichen Herstellern, trotz äußerlich ähnlich anmutender Modelle, deutliche Unterschiede

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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