Aufbau der Klimaanlage: So funktioniert eine Klimaanlage

Aufbau der Klimaanlage: So funktioniert eine Klimaanlage wirklich

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Die Klimaanlage ist eine echte Wohltat im Büro bei großer Hitze. Doch wie ist deren Aufbau und Funktion? Vorgestellt werden Geräte in Form von Deckenkassetten und auch Wandgeräte.

Klimaanlage: Erstklassige Raumluft als Ziel

Es geht nicht nur um Kühlung. Wer eine Klimaanlage nutzt, egal ob als Wandgeräte oder Deckengeräte, kann auch eine angenehme Qualität der Raumluft erzeugen. Das betrifft übrigens nicht nur die Temperatur, sondern auch Feuchtigkeit, CO2-Anteil und die generelle Reinheit der Luft frei von Schadstoffen.

Oberstes Ziel und Grund für den Erwerb ist natürlich, Wärme zu regulieren. So dass Menschen sich auch bei Außenluft-Temperaturen von über 30 Grad wohl fühlen. Ein möglicher Ausfall der Anlage ist dann immer ein großes Ärgernis. Egal, ob in Autos, Büros oder Privatwohnungen.
Hochwertige Lösungen in Sachen Klima und Raumluft gibt es bei vielen diversen Anbietern.

Wer Interesse hat, findet nach kurzer Suche bestimmt die passende Anlage für eine gesunde Luft und ein behagliches Klima in den Innenräumen. Das können einzelne Zimmer sein oder eine große 5 Zimmer-Wohnung.

Wie funktioniert nun ein Gerät und wie kommt der Kühl-Effekt zustande? Kurze Antwort: Ohne Kühlmittel geht es nicht.

Wie funktioniert nun ein Gerät und wie kommt der Kühl-Effekt zustande? Kurze Antwort: Ohne Kühlmittel geht es nicht.(#01)

Kältemittel ist Herzstück einer Klimaanlage

Wie funktioniert nun ein Gerät und wie kommt der Kühl-Effekt zustande? Kurze Antwort: Ohne Kühlmittel geht es nicht.

  • Damit das Mittel aber seine kühlende Wirkung entfaltet, wird es zunächst durch einen Kreislauf geschickt. Dieser enthält eine Niedrigdruckkammer und eine Hochdruckkammer.
  • Ein Kompressor saugt das Kältemittel noch in gasförmigen Zustand an und verdichtet es. Als Folge erwärmt sich das Mittel und auftretende Wärme wird nach außen geleitet. Nun verflüssigt ein Kondensator die Substanz und führt es einem Expansionsventil zu.
  • Kalte Luft erreicht Verdampfer und kühlt die Räume herunter
  • Jetzt beginnt die entscheidende Phase: Der Übergang von der Hochdruckkammer zur Niedrigdruckkammer. Das Gas dehnt sich aus und kühlt in Folge stark ab. Es ist nun sehr kalt und erreicht einen Verdampfer.
  • Die Klimaanlage saugt jetzt warme Luft in den Büros und Wohnungen an und führt diese am kalten Verdampfer vorbei. In Folge sinken die Temperaturen der Räume auf für Menschen erträgliche Maße. Ein Prozess, der in Deckenkassetten erfolgen kann oder auch über Wandgeräte.
    Klimaanlage als Deckenkassetten oder Wandgeräte? Hochwertige Anlagen im Überblick
  • Je nach Wunsch und Bedarf können Klimaanlagen also in Form von Deckenkassetten etwa in abgehängte Decken aufgehängt werden. Diese haben den Vorteil einer schöneren Optik, denn die eigentlichen Leitungen verlaufen zwischen der sichtbaren Decke und der tatsächlichen Raumdecke.
  • Diese Varianten einer Klimaanlage sind in der Regel sehr leistungsstark. Ideal, um etwa Serverräume zu kühlen. Sie sind weniger zur Verwendung in Privathaushalten oder Büros geeignet.
Alternativ möglich sind Wandgeräte: Gerade die sogenannten Split-Geräte sind populär, weil sie über Innengeräte und Außengeräte verfügen. Verbunden durch Schläuche und Leitungen sind sie außerdem ziemlich leise.

Alternativ möglich sind Wandgeräte: Gerade die sogenannten Split-Geräte sind populär, weil sie über Innengeräte und Außengeräte verfügen. Verbunden durch Schläuche und Leitungen sind sie außerdem ziemlich leise.(#02)

Perfekt für Privathaushalte: Wandgeräte

Alternativ möglich sind Wandgeräte: Gerade die sogenannten Split-Geräte sind populär, weil sie über Innengeräte und Außengeräte verfügen. Verbunden durch Schläuche und Leitungen sind sie außerdem ziemlich leise.

Der Kompressor ist außen verbaut, während im inneren Teil die Luft befördert und gekühlt wird. Aufgrund ihrer kompakten Größe werden Wandgeräte gerne in Privathaushalten genutzt. Dazu sind diese schnell installiert und vergleichsweise preiswert.

Klimaanlage: Neueste Geräte senken Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Kleiner Tipp: Recherche lohnt fast immer.

Wer hochwertige Geräte für ein besseres Raumklima wünscht, hat die Qual der Wahl. Je nach Größe der Wohnungen lassen sich effektiv die Temperaturen der Räume senken und zugleich für eine bessere Luftfeuchtigkeit und eine gesäuberte Raumluft sorgen. Konkret nehmen sie im Hochsommer Verdunstungshitze auf und sorgen so für eine trockenere angenehme Luft.

Das können nämlich Klimaanlagen neuster Bauart: Es wird nicht einfach die Temperatur in den Wohnräumen gesenkt. Vielmehr sorgt das zusätzliche Absenken der Feuchtigkeit für ein verbessertes Lebensgefühl. Die Schwüle lässt nach und der Mensch erholt sich von der Belastung. Und das sollte erstmal Ziel Nummer Eins sein, wer sich als Kunde für Klimaanlagen interessiert.

Vor- und Nachteile von Klimaanlagen

Es ist Hochsommer. Die Hitze ist unerträglich. Jeder kennt nun die eben beschriebene wohltuende Wirkung, die eine Klimaanlage erzeugen kann. Mitarbeiter in Büros können zum Beispiel auch bei hohen Außentemperaturen effizient arbeiten, ohne dass es bei ihnen zu Kreislaufschwierigkeiten kommt.

Positive Folge: Deren Leistungsfähigkeit steigt. Der Effekt verstärkt sich noch, wenn auch die Luftfeuchtigkeit mit innovativen Klimageräten auf ein gesundes Niveau absinkt. Die ideale Temperatur für Innenräume beträgt übrigens 22 Grad und die optimale Feuchtigkeit 50 Prozent.

Wird das System nicht regelmäßig überprüft, können hingegen Schadstoffe in die Luft gelangen. Das können zum Beispiel Mikroorganismen sein, die bei empfindlichen Menschen nach Einatmung häufig zu Erkrankungen der Atemwege führen.

Wird das System nicht regelmäßig überprüft, können hingegen Schadstoffe in die Luft gelangen. Das können zum Beispiel Mikroorganismen sein, die bei empfindlichen Menschen nach Einatmung häufig zu Erkrankungen der Atemwege führen.(#03)

Negative Folgen in der Nutzung von Klimaanlagen

Wird das System nicht regelmäßig überprüft, können hingegen Schadstoffe in die Luft gelangen. Das können zum Beispiel Mikroorganismen sein, die bei empfindlichen Menschen nach Einatmung häufig zu Erkrankungen der Atemwege führen. Für kleine Räume reicht es aber, in einem Intervall von zwei oder drei Jahren eine Überprüfung durchführen zu lassen.

Hohe Energiekosten und mögliche ökologische Schäden

Hinzu kommt ein relativ hoher Energieverbrauch, die Erzeugung von Abwärme sowie bei vielen älteren Geräten eine hohe Lautstärke im Betrieb. Außerdem neigen viele Benutzer dazu, ihre Klimaanlagen zu kalt einzustellen. Damit fördern sie gleichzeitig Erkältungen bei sich und ihren Angehörigen, sobald der Unterschied von warmer Luft draußen zu kühler Luft drinnen zu groß erscheint.

Was ist ein sinnvolles Kältemittel für Klimaanlagen?

Negative Folgen können Klimaanlagen verursachen, wenn das falsche Mittel zur Kühlung eingesetzt wird. Früher üblich war FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoff), welches aufgrund seiner Schädigung der Ozonschicht ab 1987 verboten wurde.

Heute werden alternativ unter anderem FKW (Fluorkohlenwasserstoffe) verwendet, die zwar die Ozonschicht nicht gefährden, aber wiederum als klimaschädigend gelten. Propan oder Butan, sogenannte nicht halogenierte (chlorierte oder fluorierte) Kohlenwasserstoffe sind zwar nicht umweltschädlich, können aber in hoher Konzentration explosiv wirken.

Kosten sparen und die Umwelt schonen. Es gibt Möglichkeiten, eine Klimaanlage intelligent zu nutzen. Die negativen Aspekte können so reduziert werden. So machen Benutzer es richtig.

Kosten sparen und die Umwelt schonen. Es gibt Möglichkeiten, eine Klimaanlage intelligent zu nutzen. Die negativen Aspekte können so reduziert werden. So machen Benutzer es richtig. (#04)

Kohlendioxid und seine Vorzüge

Eine Lösung gibt es: Kohlendioxid. Die für Kälteaggregate oder auch Wärmepumpen benötigten Mengen sind ziemlich gering. Außerdem wird nur solches Kohlendioxid verwendet, das ohnehin in die Atmosphäre gelangen würde. Zudem ist es nicht brennbar und daher auch in punkto Sicherheit überzeugender als andere Mittel zur Kühlung.

Tipps zur günstigen und umweltfreundlichen Nutzung

Kosten sparen und die Umwelt schonen. Es gibt Möglichkeiten, eine Klimaanlage intelligent zu nutzen. Die negativen Aspekte können so reduziert werden. So machen Benutzer es richtig.

Klimaanlagen clever nutzen

Die Effizienzklasse A beim Kauf verwenden. Das Gerät nur zum Vorkühlen, aber nicht ständig benutzen. Niemals zu kalt einstellen. Tagsüber, bei heißem Wetter und beim Betrieb der Klimaanlage das Fenster geschlossen halten. Nachts dieses aber öffnen und die natürliche Kühle nutzen.

Lohnen sich Klimaanlagen?

Institute wie die Stiftung Warentest (7/2018) sind sich einig: Die besten Ergebnisse erzielen die eben schon vorgestellten sogenannten Split-Geräte. Also Anlagen, wo Innengeräte und Außengeräte als Bauteil verwendet werden und wo ein Kältemittel dazwischen zirkuliert. Dieses Prinzip gewährleistet eine schnelle Abkühlung bei vergleichsweise geringen Stromkosten.

Problem: Nur Monteure und Fachbetriebe für Klima und Kälte dürfen diese Anlagen einbauen. Entsprechend lange müssen Kunden warten, wenn sie diese effizienten Anlagen bei sich zu Hause installieren wollen.

Die Sommer werden (gefühlt) ständig heißer und die Anschaffung einer Klimaanlage ist für immer mehr Menschen ein relevantes Thema. Wer effektiv seine Räume kühlen möchte, sollte sich Gedanken machen, welche Art Kühlanlage er benötigt.

Die Sommer werden (gefühlt) ständig heißer und die Anschaffung einer Klimaanlage ist für immer mehr Menschen ein relevantes Thema. Wer effektiv seine Räume kühlen möchte, sollte sich Gedanken machen, welche Art Kühlanlage er benötigt. (#05)

Monoblockklimaanlagen als zweitbeste Lösung

Eine andere Lösung stellen sogenannte Kompakt- oder auch Monoblockklimaanlagen dar. Es handelt sich um mobile Klimaanlagen, die nicht installiert werden müssen. Am gekippten Fenster aufgestellt, leiten sie mit Hilfe von einem Schlauch die warme Innenluft nach draußen. Da durch das offene Fenster stetig warme Luft wieder in die Räume zurückflutet, läuft die Anlage im Dauerbetrieb.

Die Folge: Hohe Kosten im Betrieb. Außerdem sind die Geräte ziemlich laut, was mögliche Nachbarn stören kann. Maximal eine zweitbeste Lösung, wer seine Wohnung in der Gluthitze kühlen möchte. Wer sich also für diese nicht-stationären Geräte entscheidet, um die Hitze des Sommers zu überstehen, sollte am besten keine direkten Nachbarn besitzen, die sich gestört fühlen könnten.

Freilich sind mobile Kühlgeräte schnell montiert und auch das Kühlmittel ist in der Regel bereits eingefüllt worden. Ob ein solches Gerät zur Kühlung der Räume in Betracht kommt, kann man zum Beispiel auch beim Besuch in einem Baumarkt herausfinden.

Im Hochsommer ohne Kühlung leben: Tipps, wie man „überlebt“

Es gibt in Deutschland zwei bis drei Monate im Jahr, wo es unerträglich heiß werden kann. Wem die Hitze nicht allzu viel ausmacht, sollte zumindest folgende Tipps beherzigen, damit die Wohnung nicht überhitzt und die Außenluft draußen bleibt. Zumindest ein möglicher Ausfall der Anlage ist dann kein Thema mehr.

Richtig lüften ist immer die wichtigste Empfehlung: Und zwar am besten frühmorgens bis 10 Uhr oder in der Nacht. Wenn dagegen tagsüber die Sonne vom Himmel knallt, müssen die Fenster geschlossen bleiben und mit Jalousien, Fensterläden (noch besser: Rollläden) abgedunkelt werden. Auch Markisen können einen Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung bieten.

Wer jetzt noch einen kleinen Ventilator anwirft, damit die Luft etwas zirkuliert, verringert die Temperatur in der Wohnung schon ein wenig. Das Ergebnis ist selbstverständlich nicht so effektiv, wie es hochmoderne Wandgeräte mit Split-Betrieb und Bauteil hinbekommen oder auch Klimaanalgen mit Deckenkassetten.

Fazit

Die Sommer werden (gefühlt) ständig heißer und die Anschaffung einer Klimaanlage ist für immer mehr Menschen ein relevantes Thema. Wer effektiv seine Räume kühlen möchte, sollte sich Gedanken machen, welche Art Kühlanlage er benötigt. Das können Wandgeräte mit Split-Betrieb sein oder auch Anlagen in Form von Deckenkassetten, die optisch fast unsichtbar in der Decke installiert sind.

Ein Kältemittel ist in den vorgestellten Fällen unverzichtbar, aber ökologisch nicht immer die sinnvolle Lösung, da verwendete Substanzen wie FKW oder Kohlendioxid als klimaschädigend gelten. Wer hart im Nehmen ist und Hitze besser verträgt, dunkelt also seine Räume ab und verwendet einfach Ventilatoren.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Andrey_Popov  -#01: Andrey_Popov  -#02: Andrey_Popov  -#03: Africa Studio -#04: Andrey_Popov -#05: aodaodaodaod _

Marius BeilhammerAufbau der Klimaanlage: So funktioniert eine Klimaanlage wirklich

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